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Archiv für die Kategorie „Neuigkeiten“

Wolfgang Slapansky 1959 – 2017

Sonntag, 24. September 2017

Am 30. August 2017 ist unser Kollege und Fachverbandsmitglied Dr. Wolfgang Slapansky im 58. Lebensjahr unerwartet verstorben.

Wolfgang Slapansky hat an der Universität Wien Volkskunde (Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft) studiert. Sowohl an diesem Institut, als auch an den Universitäten Graz und Innsbruck hat er in den letzten 25 Jahren immer wieder Lehrveranstaltungen abgehalten. Seit 1992 ist aber vor allem der ORF seine berufliche Heimat gewesen, zunächst Radio Wien, bald jedoch  und bis zuletzt Ö1, und dort die Abteilungen Religion und Wissenschaft. Was als “Job” begonnen hatte, wurde bald zur Leidenschaft, die er mit ungeheurem Wissen und vernetztem Denken ausfüllte. Für zahlreiche Hörfunk-Reihen – unter anderem “Logos”, die “Journale”, “Dimensionen” oder das “Salzburger Nachtstudio“ –  gestaltete Wolfgang Slapansky gehaltvolle Sendungen und Beiträge. Diese waren stets von seinem kulturwissenschaftlichen Fachverständnis geprägt, weshalb er auch ein wichtiger Vermittler der Inhalte von Volkskunde/Empirische Kulturwissenschaft war. Wenn man ihn auch in seiner großen Liebe zu „seinem“ Wiener Gemeindebezirk Favoriten gekannt hat, mag man beinahe überrascht sein, dass er die Geschichten, die er zu Hörfunksendungen goss, aus allen möglichen – auch den entlegensten – Gegenden zusammengetragen hat. Für den Österreichischen Fachverband für Volkskunde ist darüber hinaus auch besonders erwähnenswert, dass er regelmäßig Sendungen zu den im Dreijahresrhythmus stattfindenden Österreichischen Volkskundetagungen gestaltet und diesen solcherart eine nicht zu unterschätzende Präsenz in der Öffentlichkeit verschafft hat.

Nicht nur seine Hörfunkbeiträge, auch die Bücher, die Wolfgang Slapansky verfasste und die Ausstellungen, an denen er mitarbeitete, waren von einer tiefen positiven Lebenseinstellung und dem Willen getragen, im Dienste der Menschen, um die es da ging, tätig zu sein. Sein profundes Wissen verknüpfte er mit seiner Gabe des genauen Hinsehens und Zuhörens. Und: Wolfgang Slapansky war ein ruhiger, bescheidener und stets liebenswürdiger Lehrer, Kollege und Zeitgenosse. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten!

 

Tagung: Wien_Volkskundemuseum: Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945

Donnerstag, 14. September 2017

Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945 /
Orientation & Positioning, Connections & Continuations: The history of knowledge in Volkskunde/Culture Studies in Europe after 1945
 

Eine Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel und des Vereins für Volkskunde (VfV), Wien /
A conference organised by the Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel and the Verein für Volkskunde (VFV), Vienna

Tagungsort / Venue

Volkskundemuseum Wien / Austrian Museum of Folk Life and Folk Art, Vienna
16. – 18. November 2017 / 16 to 18 November 2017

Die Tagung widmet sich unterschiedlichen nationalen wie internationalen, disziplinären wie politischen Strategien, Praktiken und Allianzen der volkskundlichen Wissensproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie fragt nach den Funktionen und Nutzungen dieses Wissens im jeweiligen soziokulturellen und auch wissenschaftlichen Kontext.
Die Tagungssprache ist vorwiegend Deutsch, bei Vorträgen und Diskussionen aber auch Englisch.

The conference deals with the various national and international, disciplinary as well as political strategies, practices and alliances of knowledge production after the Second World War. It explores the functions and uses of this knowledge within different sociocultural as well as academic contexts.

The conference will mainly be conducted in German, with some lectures and discussions in English. 

Tagungskonzept und -organisation:
Sabine Eggmann (Basel), Birgit Johler (Wien), Konrad Kuhn (Innsbruck), Magdalena Puchberger (Wien)

Anmeldungen werden erbeten bis zum 31. Oktober 2017 unter office@volkskundemuseum.at.
Die Tagungsgebühr beträgt 20.- Euro.

Die Tagung wird freundlicherweise unterstützt von:
Swiss National Science Foundation, Schweizerische Botschaft in Österreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Land Vorarlberg, Stadt Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Wien.

http://www.volkskundemuseum.at/tagung_orientieren_positionieren_anknuepfen_weitermachen

Tagungsprogramm

DONNERSTAG, 16.11.2017

13.00 Beginn der Anmeldung 

14.00 Beginn

Grußworte von Sabine Eggmann (SGV) und Matthias Beitl (VfV)

Thematische Einführung durch Birgit Johler, Magdalena Puchberger und Konrad Kuhn 

15.00 Einzelvortrag I

Anita Bagus (Jena):

Internationalisierungsprozesse in der Volkskunde/Europäischen Ethnologie nach 1945 – Bedeutungen, Chancen, Grenzen

15.20 Diskussion

16.00 Pause 

16.30 Panel I

Volkskundliche Großprojekte zwischen Nationalisierung und Internationalisierung /
Large-scale projects of Volkskunde: between nationalisation and internationalisation 

Helmut Groschwitz (Berlin):

Neukartierungen der Kultur. Die Rolle der Atlasprojekte bei der Re-Formierung der Volkskunde nach dem Zweiten Weltkrieg

Benno Furrer (Zug):

Das schweizerische Bauernhaus – „umfassend, lückenlos und abschliessend dargestellt“

Jiri Woitsch (Prag):

Comparative study of material culture in 1960s – an important chapter in the history of ethnology in Europe

Diskussion 

18.30 Öffentlicher Abendvortrag

Elisabeth Timm (Münster):

Kultur und Quellenforschung in der westdeutschen Volkskunde nach 1945 

Anschließend Empfang durch die Schweizerische Botschaft für die Tagungsteilnehmer*innen im Volkskundemuseum. 

 

FREITAG, 17.11.2017 

9.00 Panel II

Das Eigene in Relation: Beziehungen und Bezüge zu „Europa“ / One’s own in relation: connections and references to “Europe

Herbert Nikitsch (Wien):

Positionierungen – Distanzierungen. Zur Rezensionspraxis in der österreichischen Volkskunde nach 1945

Helmut Eberhart (Graz):

„… daß es seine Seele doch noch nicht ganz verloren und verkauft hat.“ Volkskultur und ihre Pflege als Remedium gegen Identitätskrisen nach 1945

Ingrid Slavec Gradišnik (Ljubljana):

“Slovenia is Europe in miniature”: Slovenian Volkskunde on the Way to European Ethnology

Diskussion

11.00 Pause 

11.30 Panel III

Forschung im Übergang: Gebiete und Systeme / Research in transition: areas and systems

Marleen Metslaid (Tartu):

Ethnographic practice adjusting to new political and cultural circumstances – Estonian ethnology in homeland and in exile after the WW2

Christian Marchetti (Tübingen):

Marginalität und Kontinuität – deutschsprachige Volkskunden in und aus Südosteuropa nach 1945

Diskussion

13.00 Mittagspause

14.00 Posterpräsentation Studierende der Universität Hamburg

14.30 Panel IV

Wissen und Wirkung: Materialitäten und Praktiken / Knowledge and impacts: materialities and practices

Franka Schneider, Cornelia Kühn (Berlin):

„Sitte und Brauch“ zwischen nationaler Volkskunsttradition und proletarischem Internationalismus. Eine Wissensgeschichte der Brauchtumsforschung in der frühen DDR

Reinhard Bodner (Innsbruck):

„Lebendige Tracht in Tirol“. Genese, Machart und Wirkung des (un-)verfügbaren Hauptwerks von Gertrud Pesendorfer (1895–1982)

Sabine Müller-Brem (Tübingen):

Die Dynamik des Stillgestellten. Volkskundliche Wissenskultur in den 1960er-Jahren im Spiegel der ‘Lehrsammlung’ des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft

Diskussion

16.30 Pause

17.00 Birgit Johler und Magdalena Puchberger führen durch ihre Ausstellung heimat :  machen. Das Volkskundemuseum in Wien zwischen Alltag und Politik.

 

SAMSTAG, 18.11.2017

10.00 Panel V

Disziplinierte Beobachtungen: Personen und Institutionen / Disciplined observations: persons and institutions

Sabine Kienitz (Hamburg):

Die Gegenwart als Gegenwelt. Walter Hävernick und die „Deutsche Altertums- und Volkskunde“ in Hamburg

Christine Burckhardt-Seebass (Basel):

Avanti! Robert Wildhaber, ein Europäer in der Epoche des Kalten Kriegs

Pause

Michael J. Greger (Salzburg):

Viktor Geramb und Richard Wolfram in Korrespondenz mit Schweizer Volkskundlern: Aspekte unterschiedlicher Vernetzungs- und Kollaborationsstrategien

Meret Fehlmann, Mischa Gallati (Zürich):

Fachgeschichte aus dem Erdgeschoss – eine (vielleicht) andere Geschichte des Volkskundlichen Seminars der Universität Zürich (1967–1983)

Diskussion

12.30 Mittagessen

13.30 Einzelvortrag II 

Bernhard Tschofen (Zürich):

Die Volkskunde der Kleinen. Wissenschaft im Kontext gesellschaftlicher Erneuerung und politischer Selbstbehauptung nach 1945

Diskussion

14.15 Tagungskommentare / Conference comments

Sophie Elpers (Amsterdam)

Friedemann Schmoll (Jena)

Leonore Scholze-Irrlitz (Berlin)

Abschlussdiskussion

Moderation: Brigitta Schmidt-Lauber (Wien)

15.00 Tagungsende

 

 

München: Wiss Mitarb 50% Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im (post-)kolonialen Lateinamerika (ca. 1830-1860)“

Mittwoch, 13. September 2017

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf 2 1/2 Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
Wissenschaftlichen Mitarbeiters
(50% bzw. 100% 13 TV-L)

zu besetzen.

Aufgabenbeschreibung
•    Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
•    Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im (post-)kolonialen Lateinamerika (ca. 1830-1860)“. Das Teilprojekt untersucht, wie das Genre der Gesellschaftsskizze (artículo de costumbres) innerhalb verschiedener wissensgeschichtlicher Kontexte adaptiert wurde und an der Konstruktion nationaler Identitäten und Geschichtsbilder beteiligt war. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter wird sich mit mindestens zwei unterschiedlichen geographischen Kontexten der Skizzen-Produktion beschäftigen, um vergleichende Perspektiven im Hinblick auf verschiedene Formen des Nation-Building sowie einen Einblick in globale Strukturen der Wissensproduktion zu gewinnen.
•    Die Position ist befristet auf 30 Monate; die Mitarbeit wird je nach Qualifikationsstufe mit 100% bzw. 50% 13 TV-L vergütet. Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion/Habilitation).

Anforderungsprofil
•    Mindestens Hochschulabschluss (Promotion oder Master/Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Romanischer Philologie, Lateinamerikanistik, Geschichte oder einem verwandten Fach
•    Interesse an den Forschungsbereichen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, Geschichte Lateinamerikas
•    Sehr gute Englisch- und Spanischkenntnisse werden vorausgesetzt

Bewerbung
Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Dissertation/Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de


Dr. Christiane Schwab
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Oettingenstr. 67
D-80538 München

Wien: Universitätsassistentin / Universitätsassistent (prae-doc)

Dienstag, 12. September 2017

> *Ausschreibung*

 

*Universitätsassistent/in (“prae doc”)** **an der

Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät*

 

Am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien ist eine

Stelle als Universitätsassistentin / Universitätsassistent (prae-doc)

zu besetzen.

Die Stelle ist auf vier Jahre befristet.> Einstellungsvoraussetzung ist ein mit überdurchschnittlichem Erfolg

abgeschlossenes Master-Studium der Europäischen Ethnologie (Empirischen Kulturwissenschaft / Volkskunde).

>

> Dauer der Befristung: 4 Jahr/e

>

Beschäftigungsausmaß: 30 Stunden/Woche.

Einstufung gemäß Kollektivvertrag: §48 VwGr. B1 Grundstufe (praedoc)

Darüber hinaus können anrechenbare Berufserfahrungen die Einstufung

und damit das Entgelt bestimmen.

 

> *Ihre Aufgaben:*

> Mitarbeit in Forschung, Lehre und Administration:

> – Mitwirkung in Forschungsprojekten / bei wissenschaftlichen Studien

> – Mitwirkung bei Publikationen / wissenschaftlichen Artikeln /

Vortragstätigkeit

- Abschluss einer Dissertationsvereinbarung binnen 12-18 Monaten wird erwartet

> – Mitwirkung an und selbständige Abhaltung von Lehrveranstaltungen im

> Ausmaß der kollektivvertraglichen Bestimmungen

> – Studierendenbetreuung

> – Mitwirkung bei der Organisation von Tagungen, Konferenzen, Symposien

> – Mitwirkung in der Instituts-, Lehr- und Forschungsadministration

 

> *Ihr Profil:*

> – Fachliche Kompetenzen Europäische Ethnologie

> – Methodenkompetenzen

> – Didaktische Kompetenzen

> – Hohe schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit

> – Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

> – EDV-Anwenderkenntnisse

> – Teamfähigkeit

>

> *Wünschenswert sind*

> – Lehrerfahrung / Erfahrung mit E-Learning

> – Kenntnis universitärer Abläufe und Strukturen

> – Auslandserfahrungen

> – Erste Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten

>

> *Einzureichende Unterlagen:*

> – Motivationsschreiben inkl. einer Ideenskizze für ein angehendes

> Dissertationsvorhaben

> – Masterarbeit

> – Lebenslauf

> – Publikationsliste, Nachweis Lehrerfahrung (falls vorhanden)

> – Abschlusszeugnisse

 

> *Forschungsfächer:*

> Hauptforschungsfach: Soziologie

> Spezielles Forschungsfach: Europäische Ethnologie

 

> *Ausbildungen:*

> Geisteswissenschaften         Musskriterium

 

> *Sprachen:*

> Englisch: Exzellente Kenntnisse     Musskriterium

> Deutsch: Exzellente Kenntnisse     Musskriterium

 

> Ihre Bewerbung:

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit

Motivationsschreiben unter der Kennzahl 7758, welche Sie bis zum

24.09.2017 bevorzugt über unser Job Center

(http://jobcenter.univie.ac.at/)  an uns übermitteln.

 

Für nähere Auskünfte über die ausgeschriebene Position wenden Sie sich bitte an Fuchs, Bernhard +43-1-4277-44014, Schmidt-Lauber, Brigitta +43-1-4277-44002.

 

Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische

Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität

(http://diversity.univie.ac.at/). Insbesondere wird eine Erhöhung des

Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen

Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

DLE Personalwesen und Frauenförderung der Universität Wien Kennzahl> der Ausschreibung: 7758

> E-Mail: jobcenter@univie.ac.at

 

München: 2 Wiss. Mitarb. 50%, befristet, Projekt “Sezierungen des Gesellschaftlichen”

Montag, 4. September 2017

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf drei Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/

Wissenschaftlichen Mitarbeiters

(50% 13 TV-L)

zu besetzen.

                                                      

Aufgabenbeschreibung

  • Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
  • Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Die Gesellschaftsskizze im deutschsprachigen Raum (ca. 1830-1860)“. Im Rahmen dieses Teilprojekts werden relevante Texte (und Illustrationen) daraufhin untersucht, mit welchen stilistischen Mitteln sie soziokulturelle Phänomene repräsentieren und auf welche Wissensbestände und Diskurstraditionen sie zurückgreifen. Ein besonderes Interesse liegt darauf, welche nationalen und historischen Bilder in den Skizzen aufgerufen werden und in welchen Bezügen sie zu den sich konsolidierenden Kultur- und Sozialwissenschaften stehen.
  • Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion).

Anforderungsprofil

  • Mindestens guter Hochschulabschluss (Master, Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie oder einem verwandten Fach
  • Interesse am Forschungsbereich Wissens- und Wissenschaftsgeschichte
  • Sehr gute Englischkenntnisse, möglichst Kenntnisse der französischen Sprache

Bewerbung

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

 

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist eine der renommiertesten und größten Hochschulen Deutschlands. Am Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie ist frühestens ab Januar 2018 befristet auf drei Jahre die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/

Wissenschaftlichen Mitarbeiters

(50% bzw. 100% 13 TV-L)

 

zu besetzen.

Aufgabenbeschreibung

  • Die Beschäftigung erfolgt im Rahmen des Forschungsprojektes „Sezierungen des Gesellschaftlichen. Publizistische Skizzen und die Formierung ethnografisch-soziologischer Wissensordnungen (1830-1860)“. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von Dr. Christiane Schwab wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (Emmy Noether-Programm). Das Projekt untersucht journalistische Gesellschaftsskizzen als frühe ethnografisch-soziologische Wissensformate und trägt zu einer genreübergreifenden und transnationalen Wissens- und Wissenschaftsgeschichte der Kultur- und Sozialforschung bei.
  • Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter bearbeitet das Teilprojekt „Gesellschaftsskizzen und visuelle Kultur im 19. Jahrhundert“. Das Teilprojekt untersucht die Illustrationen, welche die journalistischen Skizzen häufig begleiteten und analysiert ihre Darstellungsmodi und ihre Bezüge zu den verbalen Formen der Gesellschaftsskizze. Dabei werden Methoden der ikonographischen Analyse und visuellen Anthropologie mit verschiedenen Ansätzen der Wissensgeschichte kombiniert. Darüber hinaus entwickelt das Teilprojekt transkulturelle Fallstudien zu den visuellen Merkmalen der Gesellschaftsskizzen im Kontext eines neuen Stellenwertes von visueller Kultur in den (urbanen) Gesellschaften des 19. Jahrhunderts.
  • Die Position ist befristet auf 36 Monate; die Mitarbeit wird je nach Qualifikationsstufe mit 100% bzw. 50% 13 TV-L vergütet. Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifikation (Vorbereitung auf die Promotion/Habilitation).

Anforderungsprofil

  • Mindestens guter Hochschulabschluss (Promotion oder Master/Magister) in Europäischer Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie, Kunstgeschichte, Visuelle Kulturen oder einem verwandten Fach
  • Interesse an den Forschungsbereichen Visuelle Kultur und Wissensgeschichte
  • Sehr gute Englisch- und Französischkenntnisse

Bewerbung

Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Publikationsliste (falls vorhanden), einer Schriftprobe (z.B. publizierter Artikel oder ein Kapitel der Dissertation/Master-Arbeit), und Zeugniskopien richten Sie bitte bis zum 31. Oktober in elektronischer Form (möglichst in einer PDF-Datei) an folgende E-Mail-Adresse: Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Kuprian (wissenschaftliche Hilfskraft): Anna.Kuprian@vkde.fak12.uni-muenchen.de

 

Nürnberg: 1 Promotionsstelle (65 % TV-L E 13)

Donnerstag, 31. August 2017

1 Promotionsstelle (65 % TV-L E 13)

Stellenausschreibung für das Forschungsteilprojekt

Artefakte der Zukunftsdeutung und Hellseherei im Museum. 1850-1920

01.01.2018-30.06.2020

Das Projekt ist Teil des DFG-geförderten Vorhabens „Überlieferungsweisen – Betrachtungsweisen – Gebrauchsweisen: Bedeutungszuweisungen an Artefakte der Hellseherei in Europa vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert“, das in Kooperation mit dem Käte Hamburger Kolleg „Fate, Freedom and Prognostication“ und dem Department für Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab 2018 durchgeführt wird. Nähere Erläuterungen zum Projekt können überhttp://gepris.dfg.de/gepris/projekt/343497955 abgerufen werden.

Im Rahmen dieser Kooperation ist ab dem 01.01.2018 eine Promotionsstelle einer wiss. Mitarbeiterin /eines wiss. Mitarbeiters (65% TV-L E 13) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 26 Stunden für die Dauer von 30 Monaten (1.1.2018-30.6.2020) zu besetzen. Für die Stelle ist die Anwesenheit am Germanischen Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg erforderlich.

Erforscht werden soll, wie und warum im Museum des 19. und frühen 20. Jahrhun­derts Objekt­dokumente zu Aberglaube, Magie und Hellseherei gesammelt, ausgestellt und museumsdidaktisch instrumentalisiert wurden, obwohl diese Praktiken des Übersinnlichen an sich als vormodern abquali­fiziert waren. Im Mittelpunkt stehen dabei die hausgeschichtlichen Quellen des GNM ab 1852. Ein Abgleich mit Sammlungs­praktiken vergleichbarer früher kulturgeschichtlicher Museen Europas ist angestrebt. Das Projekt soll in eine Ausstellung münden, so dass ein objektnaher Forschungsansatz erwartet wird.

Gesucht wird ein/eine Doktorand/in mit wissenschaftlichem Arbeitsvorhaben (Promotion), das dem Forschungsfeld des Projekts nahesteht.

Voraussetzungen sind:

-                     alternativ ein Hochschulabschluss (Master oder vergleichbar) in Geschichte der Frühen Neuzeit oder der Neueren Geschichte, der Kunstgeschichte oder der Volkskunde/Kultur­wissenschaft

-                     museums- und wissenschaftsgeschichtliche Interessen

-                     sehr gute Paläographie-Kenntnisse

Das GNM hat sich die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel gesetzt. Schwerbe­hin­derte Bewerber/Bewerberinnen werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 30.09.2017 an das Germanische Nationalmuseum, Personalreferat, Kennwort „Zukunftsdeutung“, Kornmarkt 1, 90402 Nürnberg oder als PDF-Dokument (maximal 20 MB in einer Datei) an c.tomandl@gnm.de

 

Für Rückfragen steht Herr Dr. Eser (Tel. 0911/1331-334) gerne zur Verfügung.

 

Oldenburg: Frist verlängert: Wiss. Mitarb. 75% Projekt „Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis“

Montag, 31. Juli 2017

In der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften – ist im Institut für Materielle Kultur zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für die Projektlaufzeit bis zum 30.11.2020 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
Wissenschaftlichen Mitarbeiters
(Entgeltgruppe 13 TV-L)

zur Mitarbeit in der Forschung im Rahmen des Projektes “Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis” im Umfang von 75% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Z. 29,85 Std. wöchentlich) zu besetzen.

Aufgaben:

Die Stelle beinhaltet

  • Mitarbeit im DFG-Projekt “Textil-MinimalistInnen. Pioniere nachhaltiger Praxis”
  • Planung und Durchführung einer ethnographischen Feldforschung
  • Wissenschaftliche Dienstleistungen im Rahmen des Projektes (wissenschaftliche Präsentation und Publikation, Tagungsorganisation, Drittmittelanträge)

Es besteht die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation. Die eigenen, im Projektzusammenhang erzielten Arbeitsergebnisse können für eine Promotion verwendet werden.

Erforderlich ist

  • Ein bis spätestens dem Einstellungstermin mit überdurchschnittlich guten Examen abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Europäischen Ethnologie, Kulturwissenschaft, Soziologie oder verwandten Fächern
  • Nachgewiesene Erfahrungen in der ethnographischen Feldforschung
  • Bereitschaft zu mehrwöchigen Feldforschungsaufenthalten im In- und Ausland
  • Vertiefte Kenntnisse in Theorien der Science Technology Studies, bzw. sozio-materieller Perspektiven
  • Hohe soziale Kompetenz und Sicherheit in der Kontaktaufnahme im Forschungsfeld

Erwünscht sind

  • Vertiefte Kenntnisse in Anthropology of Economics
  • Vertiefte Kenntnisse in Fashion Studies, Material Culture Studies oder Konsumforschung
  • Ein Promotionsprojekt in diesen Bereichen
  • Erfahrungen in Projektarbeit
  • Sicheres Englisch für Präsentation und Publikation
  • Affinität zu textilen Techniken
  • Sicherer Umgang mit Social Media
  • Sicherer Umgang mit MAXQDA, Grafik- und Bildbearbeitungsprogrammen

In diesem dreijährigen DFG-geförderten Forschungsprojekt am Institut für Materielle Kultur wird anhand des wachsenden großstädtischen Lebensstils Minimalismus untersucht, wie nachhaltiges Haushalten und Wirtschaften umgesetzt und moralisch reflektiert wird. Im Rahmen der Kulturanthropologie des Textilen werden die häuslichen Praktiken mit Bekleidung durch ethnographische Feldforschung in den Minimalismus-Szenen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz erschlossen.

Die Carl von Ossietzky Universität strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gem. §21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit einem Lebenslauf, Zeugniskopien, einer Schriftprobe (z.B. Master- oder Hausarbeit, ggf. journalistische Arbeit) und einem Exposé bzw. Probekapiteln des Dissertationsvorhabens sowie einem Verzeichnis der Veröffentlichungen und universitären Lehrveranstaltungen unter Nennung des Kennworts “Textil-MinimalistInnen” im Betreff bis zum 30.09.2017 bevorzugt per E-Mail als eine zusammenhängende pdf-Datei an

MaterielleKultur (at) uni-oldenburg.de (Gesamtgröße maximal 40 MB) oder auf dem Postweg an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, FK. III, Institut für Materielle Kultur, z. H. Frau/Herrn Prof. Dr. Heike Derwanz, 26111 Oldenburg.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden. Bitte senden Sie daher keine Originale oder Mappen zu.

Fragen zur Stelle beantwortet Ihnen gerne: Jun.-Prof. Dr. Heike Derwanz, Heike.Derwanz (at) uni-oldenburg.de

Hamburg: Wiss. Mitarb. 50% befristet

Dienstag, 25. Juli 2017

Ab dem 01.11.2017 ist die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters gemäß

§ 28 Abs. 1 HmbHG* zu besetzen.

 

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die wöchentliche Arbeitszeit entspricht

50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.**

 

Die Befristung des Vertrages erfolgt auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz. Die Befristung ist vorgesehen für die Dauer von zunächst drei Jahren. Die Universität strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden im Sinne des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

 

Aufgaben:

Zu den Aufgaben einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/eines wissenschaftlichen Mitarbeiters gehören wissenschaftliche Dienstleistungen vorrangig in der Forschung und der Lehre. Es besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung, insbesondere zur Anfertigung einer Dissertation; hierfür steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung.

 

Aufgabengebiet:

Mitarbeit in der Lehre (2 LVS), Studien- und Erasmusberatung, Mitwirkung in der Betreuung der Bachelor- und Masterstudierenden, im Studiengangsmanagement und bei den Dienstleistungsaufgaben des Instituts.

 

Einstellungsvoraussetzungen:

Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, vorzugsweise in den Fächern Volkskunde/Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft oder benachbarten Fächern. Idealerweise planen Sie Ihr Promotionsvorhaben mit internationaler Ausrichtung in einem der Schwerpunktbereiche des Instituts, gewünscht werden interdisziplinäre Orientierung und Dialogfähigkeit. Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen/Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Gertraud Koch oder schauen Sie im Internet unter www.https://www.kultur.uni-hamburg.de/vk.html.

 

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) bis zum 15. August 2017 an: geschaeftszimmer.ifvk@uni-hamburg.de (Bewerbungen bitte ausschließlich digital; Papierbewerbungen werden nicht zurückgeschickt).

 

Prof. Dr. Gertraud Koch

Faculty of Humanities

European Ethnology/Cultural Anthropology

Edmund-Siemers-Allee 1 (West)

 

D-20146 Hamburg

 

Fon +49 40 42838 -2014

Fax +49 40 42838 -6346

gertraud.koch@uni-hamburg.de

https://www.fbkultur.uni-hamburg.de/vk/personen/koch.html

Forschungsstipendium für Docs und Post-Docs in Innsbruck, Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“

Montag, 24. Juli 2017

Forschungsstipendium für Docs und Post-Docs in Innsbruck
Forschungsschwerpunkt „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“, Universität Innsbruck
Bewerbungsschluss: 15. Oktober 2017

Der Forschungsschwerpunkt (FSP) „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ schreibt mit Unterstützung des International Relations Office der Universität Innsbruck drei Forschungsstipendien für das Wintersemester 2017/18 aus.

Das Stipendium ermöglicht drei NachwuchswissenschaftlerInnen einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt in Innsbruck, der am 01. Februar 2018 anzutreten ist. Am 27. Februar 2018 findet gemeinsam mit den StipendiatInnen und unter Einbeziehung des Doktoratskollegs „Dynamiken von Ungleichheit und Differenz im Zeitalter der Globalisierung“ ein Workshop statt, der die Entstehungsbedingungen von Ungleichheit unter der Perspektive von Migration diskutieren will.

Den inhaltlichen Rahmen bildet dabei der Blick auf Phänomene von Differenz und Superdiversität. Im Kontext von Migration und Mobilität kam und kommt es zu einem vielschichtigen und mehrfach ungleichen Zugang zu materiellen und immateriellen Ressourcen (Teilhabe am öffentlichen Diskurs, soziale Symbole, Sprachen, Literatur etc.). Gesellschaftliche Pluralität entwickelt sich somit entlang unterschiedlicher Kriterien und Differenzierungsmerkmale. Diese komplexe Situation hat sich zur postmigrantischen Normalität entwickelt, die nicht nur für die Migrantinnen und Migranten, sondern auch für die mitteleuropäischen Aufnahmegesellschaften längst konstitutiv geworden ist. Das Paradigma der Superdiversität – strukturell verwandt etwa mit dem der Intersektionalität – soll uns beim Workshop als konzeptioneller Bezugspunkt zur Diskussion dessen dienen, was Gesellschaft unter den Bedingungen von Grenz- und Migrationsregimen ausmacht.

Es werden Reisekosten (innerhalb der EU bis zu 400 €, außerhalb der EU bis zu 800 €, Originalbelege) sowie für die Dauer des Forschungsaufenthaltes Unterkunfts- und Verpflegungskosten (ausgezahlt wird ein Pauschalbetrag über € 1.000) übernommen. Von den StipendiatInnen wird – neben ihrer Anwesenheit in Innsbruck – erwartet, dass sie sich mit einem Vortrag oder Impulsreferat am Workshop beteiligen.

Das Stipendium richtet sich an DoktorandInnen und Post-Docs, die sich in ihren laufenden Forschungsprojekten mit „kulturellen Begegnungen“ und „kulturellen Konflikten“ auseinandersetzen. Das Ziel des FSP „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ ist die Intensivierung des interdisziplinären Austausches zum genannten Themenbereich. Vorhaben mit interdisziplinärer Ausrichtung sind daher ausdrücklich erwünscht.

Nähere Informationen zum FSP finden Sie unter: http://www.uibk.ac.at/fsp-kultur/, Details zum Doktoratskolleg unter: https://www.uibk.ac.at/dk-ungleichheit/.

Voraussetzungen für die Bewerbung um ein Stipendium sind:
1.            Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplomstudium/Master bzw. Doktoratsstudium/PhD)
2.            Forschungsvorhaben mit nachweislichem Bezug zum FSP bzw. zum Doktoratskolleg
3.            Expertise in der Ungleichheits- oder Migrationsforschung
4.            Unfall- und Krankenversicherung

Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung um ein FSP-Forschungsstipendium einzureichen:
1.            Exposé zum Forschungsvorhaben auf ca. 5 Seiten, inkl. Stand der Arbeit und Zeitplan
2.            Erläuterungen zum FSP-Bezug sowie des eigenen Interesses am Thema des Workshops
3.            (Kurz-)Gutachten (letter of recommendation) des akademischen Betreuers bzw. der akademischen Betreuerin
4.            Lebenslauf (ggf. mit Publikationsliste)
5.            Kopie des Hochschul-Abschlusszeugnisses

Bitte senden Sie die genannten Dokumente bis 15. Oktober 2017 an fsp-kultur@uibk.ac.at. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an dieselbe Adresse.

Mit Annahme der Förderung verpflichtet sich die Stipendiatin bzw. der Stipendiat zur Verfassung eines Kurzberichts am Ende ihres bzw. seines Aufenthalts in Innsbruck. Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass das Stipendium nur im genannten Zeitraum, d.h. von 01. bis 28. Februar 2018 in Anspruch genommen werden kann. Es besteht kein Rechtsanspruch auf das Stipendium.

Marburg: Professur (W 3) für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

Mittwoch, 12. Juli 2017

Philipps-Universität Marburg

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft, ist zum Wintersemester 2018 eine

Professur (W 3) für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft

zu besetzen.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll das Fach Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in seiner ganzen Breite in Lehre und Forschung vertreten. Einschlägige Erfahrungen in empirischer Forschung, in der Lehre und in der akademischen Selbstverwaltung werden ebenso vorausgesetzt wie Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln.

Erwartet werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit in den Forschungsverbünden des Fachbereichs und der Philipps-Universität sowie zur internationalen Vernetzung in der Forschung.

In der Lehre ist neben der Durchführung von Studienprojekten und der Entwicklung neuer Formen „forschenden Lernens“ in den BA- und MA-Studiengängen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Kultur- und Sozialanthropologie sowie der Religionswissenschaft besonders erwünscht.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 HHG. Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von den Lehrenden eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen (Kopien) sind bis zum 25.08.2017 zu richten an die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, Biegenstraße 10, 35032 Marburg. Zusätzlich können Bewerbungen ausschließlich als PDF-Datei an bewerbung@verwaltung.uni-marburg.de gesendet werden.