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Archiv für die Kategorie „Neuigkeiten“

Dortmund: Universitätsprofessur (W2) „Kulturanthropologie mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur“

Donnerstag, 9. März 2017
Mit 6.200 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Verwaltung und ihrem einzigartigen Profil gestaltet die Technische Universität Dortmund Zukunftsperspektiven: Das Zusammenspiel von Ingenieur- und Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften treibt technologische Innovationen ebenso voran wie Erkenntnis- und Methodenfortschritt, von dem nicht nur die rund 34.200 Studierenden profitieren.
Am Institut für Kunst und Materielle Kultur, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen der Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften der Technischen Universität Dortmund ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Universitätsprofessur (W2) „Kulturanthropologie mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur“
zu besetzen. Die Universitätsprofessur soll das Fach „Kulturanthropologie“ mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur in Forschung und Lehre vertreten.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch einschlägige Publikationen in dem kulturanthropologischen Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur national sowie international ausgewiesen ist. Bewerberinnen und Bewerber haben Expertise im Bereich der Fashion Studies sowie in der ethnographischen, interkulturellen oder historischen Objektanalyse. Wünschenswert sind entsprechende Praxiserfahrungen im Ausstellungs- und Museumswesen. Erwünscht sind zudem Erfahrungen (und Erfolge) bei der Einwerbung von Drittmitteln sowie die Bereitschaft, sich innerhalb und außerhalb der TU Dortmund an Forschungskooperationen zu beteiligen.
Eine angemessene Mitarbeit an der Lehre in den Studiengängen der Fakultät wird vorausgesetzt.
Bewerberinnen und Bewerber sollten  über die erforderliche Sozial- und Führungskompetenz verfügen und sind zudem bereit, an der akademischen Selbstverwaltung mitzuwirken.
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 HG des Landes NRW.
Die Technische Universität Dortmund hat sich das strategische Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu erhöhen und ermutigt nachdrücklich Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
Die Technische Universität Dortmund unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die Gleichstellung von Mann und Frau in der Wissenschaft.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden erbeten innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen der Anzeige an die
Dekanin der Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften,
Univ.-Prof. Dr. Gudrun M. König,
Technische Universität Dortmund,
D-44221 Dortmund,
Telefon: 0231/755-4111,
i.A. Jan C. Watzlawik
Technische Universität Dortmund 
Institut für Kunst und Materielle Kultur 
Seminar für Kulturanthropologie des Textilen
Emil-Figge-Str. 50
D-44227 Dortmund

Klagenfurt: Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit, Institut für Kulturanalyse

Donnerstag, 2. März 2017

Am Institut für Kulturanalyse der Fakultät für Kulturwissenschaften

der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt gelangt gem. § 99 UG

ehestmöglich eine Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit im vollen Beschäftigungsausmaß befristet auf 3 Jahre zur Besetzung.

Mit rund 10.000 Studierenden ist die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine junge, lebendige und innovative Universität, die am Schnittpunkt zwischen alpiner und mediterraner Kultur – einer Region mit höchster Lebensqualität – liegt. Als staatliche Universität gemäß § 6 UG ist sie aus Bundesmitteln finanziert. Ihr Leitbild steht unter der Devise „Grenzen überwinden!“.

Gemäß ihrem zentralen Strategiedokument, dem Entwicklungsplan, gehören der wissenschaftliche Exzellenzanspruch bei Berufungen, vorteilhafte Forschungsbedingungen, gute Betreuungsrelationen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu den vorrangig leitenden Grundsätzen und Zielen der Universität.

Die Professur wird an der Universität Klagenfurt neu eingerichtet. Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll den Bereich in seiner gesamten Breite mit einem oder mehreren der folgenden Schwerpunkte vertreten: Sprache als gesellschaftliches und politisches Feld, strukturelle Bedingungen der Sprachvermittlung und des -erwerbs, Sprachkontakt und sprachliche Varietäten, Sprachendidaktik, Transkulturalität.

 

> Aufgaben:

 

> -       Etablierung des Bereichs im Rahmen des Gesamtprofils von Universität, Fakultät und Institut u.a. durch Bündelung der bereits bestehenden Initiativen und Vorarbeiten

 

> -       Vertretung des Themenspektrums in Forschung und Lehre

>

> -       Abhaltung von Lehrveranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Studienrichtung Angewandte Kulturwissenschaft, den Lehramtsstudien sowie im Doktoratsstudium

 

> -       Mitwirkung im Universitätsmanagement und an der Weiterentwicklung des Instituts

 

> -       Betreuung von Abschlussarbeiten und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

> -       Kooperative Forschung und Zusammenarbeit mit den philologischen Studienrichtungen, den Lehramtsstudien und der Erziehungs- und Bildungswissenschaft sowie entsprechenden Einrichtungen in der Region

 

> -       Initiativen im Rahmen der LehrerInnenbildung

> Voraussetzungen:

 

> -     Qualifikation (einer Habilitation entsprechend) in einer für das Thema geeigneten Fachdisziplin (Sprachwissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philologien, Empirische Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Psychologie, Soziologie)

 

> -     Anschluss an die internationale Forschung zu Mehrsprachigkeit und Transkulturalität

 

> -     Facheinschlägige und international sichtbare Forschungs- und Publikationsleistungen

 

> -     Nachgewiesene einschlägige universitäre Lehrerfahrung und hochschuldidaktische Kompetenz

 

> -     Teamfähigkeit und Führungskompetenzen

 

> -     Aktive Kenntnisse in mehreren Sprachen

 

> -     Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (Fähigkeit, Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache abhalten zu können) und (Struktur-)-Kenntnisse wenigstens einer der folgenden Alpen-Adria-Sprachen: Italienisch, Friulanisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch)

 

> Erwünscht sind:

 

> -     Kulturtheoretische Reflexion von Lehre und Forschung

 

> -     Erfahrungen in der internationalen Forschungskooperation

 

> -     Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von Drittmittel-Projekten

 

> -     Regionale Bezüge im europäischen Kontext, Interesse an Globalisierungsphänomenen

 

> -     Erfahrung mit interdisziplinären Studiengängen

 

> -     Kompetenz im Bereich Gender Mainstreaming und Diversity Management

Der Aufgabenbereich der Professur bedingt, dass die zukünftige Professorin / der zukünftige Professor den Arbeitsmittelpunkt nach Klagenfurt verlegt.

 

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal – insbesondere in Leitungsfunktionen – an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationen erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

 

Die Bezüge sind Verhandlungsgegenstand. Das Mindestentgelt für diese Verwendung (A1 gem. Universitäten-Kollektivvertrag) beträgt derzeit € 68.500,– jährlich.

 

Neuerdings kann bei Berufungen nach Österreich für die ersten fünf Tätigkeitsjahre ein attraktiver Zuzugsfreibetrag gemäß Einkommensteuergesetz gewährt werden. Die Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.

 

Ihre Bewerbung, bestehend aus einem maximal fünfseitigen Pflichtteil (nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte www.aau.at/jobs<http://www.aau.at/jobs>), einem vollständigen Verzeichnis der Publikationen und Vorträge und der in den letzten fünf Studienjahren abgehaltenen Lehrveranstaltungen sowie allfälligen ergänzenden Unterlagen (z.B. Lehrveranstaltungsevaluierungen) richten Sie bitte bis spätestens 7. Mai 2017 per E-Mail an die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Büro des Senats, z.Hd. Frau Tomicich (sabine.tomicich@aau.at<mailto:sabine.tomicich@aau.at>). Die Übermittlung des o.g. Pflichtteils ist eine notwendige Bedingung für Ihre gültige Bewerbung. Für inhaltliche Fragen beachten Sie bitte die Allgemeine Informationsbroschüre für BewerberInnen (www.aau.at/jobs/information<http://www.aau.at/jobs/information>) oder wenden sich an den Vorsitzenden der Berufungskommission, Univ.-Prof. Dr. Klaus Schönberger (Tel. +43 463 2700 2011 oder klaus.schoenberger@aau.at<mailto:klaus.schoenberger@aau.at>).

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Rattenberg: Leitung des Augustinermuseums

Mittwoch, 1. März 2017

Ausschreibung zur Leitung des Augustinermuseums Rattenberg
Das Augustinermuseum Rattenberg ist ein regionales Museum mit religiösem Schwerpunkt. Seine Sammeltätigkeit konzentriert sich vorwiegend auf religiöse Artefakte aus dem Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg. Das Museum wurde 1989 gegründet und am 1. Mai 1993 eröffnet.
Träger ist der Verein “Augustinermuseum Rattenberg – Kunstschätze aus Tirol”. Finanziell wird das Museum vom Land Tirol, der Erzdiözese Salzburg und der Stadt Rattenberg getragen.
Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens des langjährigen Museumsleiters ist durch den Vereinsvorstand die Stelle der Leiterin/des Leiters des Augustinermuseums bis zum 1. April 2018 neu zu besetzen
Es wird erwartet, dass die Leiterin/der Leiter selbstständig die Betreuung und die weitere Entwicklung des Augustinermuseums übernimmt.

Ferner werden folgende Qualifikationen und persönliche Einstellungen vorausgesetzt:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, Studienrichtung Kunstgeschichte, Geschichte, Volkskunde oder vergleichbare Fächer
  • Berufserfahrung in der Museumsarbeit, im Museums- Sammlungs- und Ausstellungsmanagement, möglichst eigene Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen und anderen Veranstaltungen (Vorträge, Führungen, Konzerte etc.)
  • Kompetenz und möglichst Erfahrung in der Personalführung und der betriebswirtschaftlichen Museumssteuerung
  • Erfahrung im Einwerben öffentlicher und privater Mittel sowie Erfahrung in Sponsoring, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Grundsätzliche Aufgeschlossenheit für die religiöse Thematik und den kirchlichen Kontext des Augustinermuseums sowie profunde Kenntnis der regionalen und überregionalen Kunst- Kirchen- und Kulturgeschichte
  • Persönliche Kompetenzen wie Integrität, Offenheit, Kommunikationsvermögen, personale Autorität, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Engagement
  • Kooperationsbereitschaft mit dem Verein und seinen Trägerinstitutionen (Erzdiözese Salzburg, Kulturabteilung des Landes Tirol) sowie des Bundesdenkmalamtes
  • Kooperationsbereitschaft mit der Stadt Rattenberg, insbesondere bei deren Kulturveranstaltungen sowie Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben im Stadtmarketing
  • Konzeptionelle Fähigkeiten, Organisationsstärke und Kompetenzen in der strategischen Planung für das Museum
  • Fundierte EDV-Kenntnisse und Aufgeschlossenheit gegenüber den Neuen Medien
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, Wochenenddiensten und Diensten außerhalb der regulären Dienstzeiten

Darüberhinaus ist der Besitz eines Führerscheins und eines eigenen Fahrzeuges unbedingte Voraussetzung

Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Dienstgeber ist der Verein “Augustinermuseum Rattenberg”. Die Entlohnung erfolgt nach dem Lohnschema der Erzdiözese Salzburg, Gehaltsgruppe VI. Vordienstzeiten können bei der Einstufung angerechnet werden. Im Übrigen gilt das Österreichischen Angestelltengesetz in der jeweils gültigen Fassung.
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugniskopien senden Sie bitte bis zum 30. Juni 2017 an: hermann.drexel@augustinermuseum.at oder an Augustinermuseum Rattenberg, Klostergasse 95, A – 6240 Rattenberg. Ansprechpartner für Rückfragen: Dr. Hermann Drexel, 0043-699-19710929.
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen nicht zurückgesandt, sondern nach gegebener Zeit gemäß den Datenschutzbestimmungen vernichtet werden.

Landschaftsverband Rheinland sucht wiss. ReferentIn für Projekt zur Provenienzforschung in Museen

Dienstag, 31. Januar 2017

Wissenschaftliche Referentin/Wissenschaftlichen Referenten

für ein„Projekt zur Provenienzforschung in Museen – Bedarfsermittlung
und Grundlagen“, angesiedelt im LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit,
Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungen.

Die Stelle ist in Teilzeit mit 30 Stunden/Woche und befristet für die
Dauer von 2 Jahren zu besetzen.

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit
rund 18.000 Beschäftigten für die 9,6 Millionen Menschen im Rheinland.
Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen,
drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem
Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen
werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen
mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen
Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die
StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der
Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker
aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

Mit über 400 Museen und öffentlich zugänglichen Sammlungen gehört das
Rheinland zu den vielgestaltigsten und lebendigsten Museumslandschaften
in Deutschland.

Der LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit setzt sich ein für die
Pflege, den Erhalt und den Ausbau einer unverwechselbaren, sinnvoll und
nachhaltig strukturierten rheinischen Museumslandschaft in ausgewogenem
Verhältnis von Sammlungsvielfalt und gezielter Schwerpunktbildung. Er
unterstützt die rheinischen Museen und Sammlungen durch fachliche
Beratung, finanzielle Förderung sowie Aufbereitung und Austausch von
Informationen. Neben der Museumsberatung und -förderung koordiniert der
LVR-Fachbereich Regionale Kulturarbeit zudem die Regionale
Kulturförderung des LVR.

Die Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungenist
regional sowie bundesweit vernetzt, unter anderem im DMB, ICOM sowie der
KMBL tätig.

Unter Federführung der Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung,
Auszeichnungen und in Abstimmung mit dem LWL-Museumsamt in Westfalen
soll ein Projekt zur Provenienzforschung entwickelt und in den nächsten
zwei Jahren durchgeführt werden. Angestrebt wird die Einstellung einer
spezialisierten, mit den Strukturen und Arbeitsweisen der
Provenienzforschung vertrauten wissenschaftlichen Fachkraft, die,
ausgehend von und mit Unterstützung der Museumsberatung, ein Projekt zur
Provenienzforschung konzipiert. Ziel ist die Erarbeitung sowie Erprobung
strategischer Methodiken und Werkzeuge, um Provenienzforschung in Museen
zu initiieren und zu etablieren.

Ihre Aufgaben

Recherchen sowie Konzepterstellung

Strategieentwicklung

Durchführung von Forschung und Vermittlung

Dazu gehören insbesondere:

Die Konzeption einer kurz-, mittel- und langfristigen Struktur zur
Provenienzforschung, insbesondere zur Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut, für das Rheinland und
Westfalen (NRW)

Die Strategieentwicklung bezüglich der Feststellung, Prüfung sowie
Bearbeitung von Verdachtsmomenten, ggf. mit anschließender Durchführung
(Erst-Check)

Die Erprobung der erstellten Methodiken und Werkzeuge sowie Realisierung
damit in Verbindung stehender Services (Veranstaltungen, Publikation etc.)

Sie recherchieren für das Projekt nötige Themen, gesetzliche
Rahmenbedingungen, beispielhafte Verfahren und Herangehensweisen,
Institutionen und Protagonisten etc. und entwickeln eine Strategie, wie
die beiden Landschaftsverbände als Ansprechpartner für die Museen in
Nordrhein-Westfalen das Thema Provenienzforschung bearbeiten und
zukünftig in ihre Dienstleistungs-Portfolios integrieren können.

Sie übernehmen eine Querschnittsaufgabe zwischen der Museumsberatung in
der Abteilung Museumsberatung, Kulturförderung, Auszeichnungenund dem
LWL-Museumsamt sowie den Museen in der Region. Sie entwickeln geeignete
Services (Verfahren, Hilfsmittel, Medien, Veranstaltungsformate, etc.)
und führen diese beispielhaft durch.

Ihr Profil

Voraussetzung für die Besetzung:

Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Magister, Master)
der Fachrichtung Geschichte, Volkskunde oder Kunstgeschichte

Wünschenswert sind:

Mindestens einjährige Berufserfahrung mit Schwerpunkt im Bereich der
Provenienzforschung oder ein zweijähriges Volontariat mit entsprechendem
Schwerpunkt in einem Museum, einem Archiv oder im Kunsthandel oder

eine vergleichbare, nachweisliche Qualifikation (zum Beispiel
Weiterbildung) im Bereich der Provenienzforschung

Zeitgeschichtliche Kenntnisse (Zeit des Nationalsozialismus)

Erfahrung in der Archivarbeit

Erfahrungen in der Museumsarbeit, insbesondere im Hinblick auf den
Umgang mit Sammlungsobjekten (Dokumentation)

Erfahrungen in der praktischen Provenienzrecherche

Kenntnisse der einschlägigen Rechercheverfahren, der
Forschungseinrichtungen, Arbeitskreise etc.

Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung eines Projektes

Eigenverantwortliches und selbstständiges Arbeiten

Kommunikative Fähigkeiten mit unterschiedlichsten Projektpartnern

Hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit, sicheres Auftreten in
der Zusammenarbeit mit Partnern

Hohe Belastbarkeit

Sicherer Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen

PKW-Führerschein

Der Eignungs- und Befähigungsnachweis ist durch Vorlage aktueller
dienstlicher Beurteilungen/Zeugnisse zu führen.

Wir bieten Ihnen

Entgeltgruppe 14 TVöD

Ein Job-Ticket des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg mit
Übergangstarifmöglichkeiten VRR etc. ist kostengünstig zu erwerben

Umfangreiches Fortbildungsangebot

Betriebliche Zusatzversorgung zur Alterssicherung im Tarifbereich

Als Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ hat die
Vereinbarkeit von Familie und Beruf für uns eine hohe Priorität. Wir
bemühen uns um familienfreundliche Arbeitszeiten.

Haben Sie noch Fragen?

Dann wenden Sie sich bitte an Frau Ruth Türnich, Telefon 0221 809-2035.
Sie wird Ihnen gerne weiterhelfen.

Allgemeine Informationen über den Landschaftsverband Rheinland finden
Sie im Internet unter www.lvr.de.

Der Bewerbung schwerbehinderter Frauen und Männer wird bei sonst
gleicher Eignung der Vorzug gegeben.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Bitte bewerben Sie sich beim LVR-Fachbereich Personal und Organisation
bis zum 12.02.2017 online über folgenden Link: „Zur Online Bewerbung“.

Referenzcode: K1354

Museumsdorf Cloppenburg: Ltd. MuseumsdirektorIn

Freitag, 27. Januar 2017

Mit über 60 historischen Gebäuden und umfangreichen Sammlungen zur regionalen Kulturgeschichte gehört das Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum -, eine Stiftung des öffentlichen Rechts, zu den großen und vielbesuchten Freilichtmuseen Mitteleuropas. Als publikumsattraktive Einrichtung fühlt sich das Museum wissenschaftlich-forschenden Ansätzen wie partizipativen Vermittlungsformen gleichermaßen verpflichtet.

 

Zum 1. April 2018 ist die aus Altersgründen frei werdenden Stelle der/des

Ltd. Museumsdirektorin/Ltd. Museumsdirektors

neu zu besetzen.

 

Gesucht wird eine dynamische Persönlichkeit mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz sowie der generellen Bereitschaft, die Position des Freilichtmuseums in seiner Funktion als Interessensvertreter und Sachwalter der ländlichen materiellen Kultur Niedersachsens zu stärken und auszubauen.

 

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere

  • die offensiv geprägte Wahrnehmung der verantwortlichen Leitung für die Institution Museumsdorf Cloppenburg in ihren fachlich-inhaltlichen, wirtschaftlichen und personellen Belangen,
  • die Fortführung der konzeptionellen Weiterentwicklung des Freilichtmuseums als regional eingebundene und international agierende Kultureinrichtung unter besonderer Berücksichtigung seiner komplexen Sammlungen und Forschungsaktivitäten,
  • die nachhaltige Verankerung und Positionierung des Museums in bestehenden und auszubauenden Netzwerken in der Region sowie auf nationaler und europäischer Ebene,
  • die Einwerbung von Drittmitteln für den institutionellen Ausbau des Museums sowie zur Durchführung von Forschungs- und Ausstellungsprojekten,
  • die Pflege und Fortentwicklung der projektbezogenen und institutionalisierten Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen und Hochschulen in Norddeutschland sowie mit Einrichtungen der staatlichen Denkmalpflege und der Baudenkmalsinitiative „Monumentendienst“ in Niedersachsen.

 

Ihr Profil zeichnet sich aus durch

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fächern Volkskunde/Kulturgeschichte, Geschichte oder Kunstgeschichte (vorzugsweise Promotion),
  • mehrjährige Berufserfahrung in (möglichst) leitender oder geschäftsführender Position in Freilichtmuseen oder ähnlichen Kultureinrichtungen,
  • ein ausgeprägtes Interesse an bauhistorischer und materieller Kulturforschung sowie ihrer musealen Vermittlung einschl. neuer Formen der Vermittlung wie „Audience Development“ und partizipative Besuchergewinnung,
  • die Fähigkeit zur effektiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Fördereinrichtungen wie Trägern, Sponsoren, Behörden, Stiftungen und Freundeskreisen,
  • ein starkes persönliches Engagement für die fachlichen, organisatorischen und wirtschaftlichen Abläufe des Museums

Weiterhin verfügen Sie über ausgezeichnete kommunikative und kreative Fähigkeiten, sind flexibel und belastbar. Daneben sind Sie im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse B und es steht Ihnen ein eigener PKW zur Verfügung. Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift setzen wird voraus.

 

Unser Angebot

Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle, interessante und abwechslungsreiche Vollzeitstelle. Die Einstellung erfolgt je nach den persönlichen Voraussetzungen im Beamtenverhältnis bzw. in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) als Vollzeitkraft.

Bewertet ist diese Stelle nach Besoldungsgruppe A 16 bzw. Entgeltgruppe 15 TV-L.

 

Interesse?

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 04. März 2017 an den

Landkreis Cloppenburg

Geschäftsführung der Stiftung

Museumsdorf Cloppenburg

10. 1 – Service Organisation und Personal

Postfach 1480 – 49644 Cloppenburg

 

 

Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen (Nachweis erforderlich) bevorzugt eingestellt.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen reichen Sie bitte nur als unbeglaubigte Kopien ein und verwenden Sie keine Mappen/Klarsichtfolien, da die Unterlagen nicht zurückgesandt, sondern nach einer Aufbewahrungsfrist von 3 Monaten nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens daten-schutzgerecht vernichtet werden.

 

Evtl. Rückfragen richten Sie bitte an Herrn Prof. Dr. Uwe Meiners, Ltd. Museumsdirektor, Museumsdorf, Tel.-Nr. 04471/9484-11, E-Mail: sekretariat@museumsdorf.de.

 

Über die Inhalte und Aufgaben des Museums informieren Sie sich gerne unter www.museumsdorf.de.

Stuttgart: Leitung der Landesstelle für Volkskunde Landesmuseum Württemberg

Freitag, 27. Januar 2017

Das Landesmuseum Württemberg in Stuttgart mit seiner Außenstelle, dem Museum für Alltagskultur im Schloss Waldenbuch, und seinen Zweigmuseen gehört zu den größten kulturhistorischen Museen in Deutschland. Innerhalb des Landesmuseums Württemberg ist die Landesstelle für Volkskunde als ein Referat der Fachabteilung Volkskunde organisatorisch zugeordnet.

 

Zum 1. Mai 2017 ist die Leitung der Landesstelle für Volkskunde unbefristet in Vollzeit zu besetzen.

 

Die Landesstelle für Volkskunde ist die zentrale Dokumentations- und Beratungsstelle für das Gebiet des ehemaligen Landes Württemberg mit Sitz in Stuttgart. Seit ihrer Gründung im Jahre 1923 sind vielfältige Archivbestände und eine umfangreiche Bibliothek zu allen historischen und aktuellen Themen der Empirischen Kulturwissenschaften/Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie entstanden. Die bisherige Dokumentation umfasst vor allem die Gebiete Alltagskultur, Sprachforschung, Namenskunde, Volkslieder, Landeskunde und –geschichte. Die Landesstelle ist eine Serviceeinrichtung zur fachbezogenen Beratung u.a. für Vereine, Verbände, Heimatforscher, Landesbehörden und den Medien. Sie versteht sich als Mittler zwischen kulturanthropologischer Forschung und kultureller Praxis. Die Vermittlung erfolgt innerhalb des und in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Württemberg. Neben der zu besetzenden Stelle gehören derzeit ein Mitarbeiter für die Bibliothek und eine Verwaltungsangestellte zum Team.

 

Ihre Tätigkeit

Zur Leitung der Landesstelle gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • die Dokumentation des nicht-materiellen kulturellen Erbes der Gegenwart und des kulturellen Wandels,
  • Ausbau einer engen Verknüpfung von Forschung und öffentlicher Vermittlung u.a. durch fachbezogene und interdisziplinäre Workshops und Veranstaltungen,
  • die organisatorische Betreuung und Fortführung der Bibliothek und Archive, deren Digitalisierung und Bereitstellung auf nationalen und internationalen Portalen,
  • die Betreuung und die Beratung der Nutzer,
  • die Entwicklung und Durchführung von Forschungsvorhaben in Kooperation mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen,
  • die Erstellung von Publikationen (online und print).

 

Ihre Qualifikation

  • ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft/Europäischen Ethnologie/Kulturanthropologie  mit sehr guten Kenntnissen in klassischen und aktuellen Themen der Fachdisziplin, wie etwa gesellschaftliche Diversifikation, Transkulturalität und Auswirkungen der Digitalisierung,
  • Kenntnisse in verwandten Disziplinen wie Landeskunde und –geschichte, Sprachforschung, Namenskunde,
  • Kenntnisse im Archiv- und Bibliothekswesen,
  • Erfahrungen in der Forschung,
  • didaktische Kompetenz mit Freude an Vermittlung,
  • die Bereitschaft, fachspezifisch und interdisziplinär mit Nutzern und Kooperationspartnern zusammenzuarbeiten und aktiv zu befördern,
  • Erfahrungen im Publikationswesen,
  • gute strategische, konzeptionelle und organisatorische Fähigkeiten,
  • Überblick über die aktuelle Förderlandschaft in Deutschland und Europa,
  • Überblick über die aktuellen fachspezifischen nationalen und internationalen Entwicklungen,
  • ergebnisorientierte, strukturierte Arbeitsweise,
  • sehr gute mündliche und schriftliche zielgruppenspezifische Ausdrucksmöglichkeit,
  • gute Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • die Fähigkeit, die Landesstelle in der Öffentlichkeit zu vertreten,
  • hohes Engagement,
  • geübter Umgang mit digitalen Kommunikationsmedien,
  • Erfahrung in der Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
  • nationale und internationale Vernetzung,
  • die Fähigkeit zum wirtschaftlichen Denken und Handeln.

 

Die Stelle wird bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen mit Entgeltgruppe 13 TV-L vergütet. Sie ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Das Landesmuseum freut sich auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen, Referenzen und Publikationsliste. Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte bis zum 27. Februar 2017 an das Landesmuseum Württemberg, Fachabteilung Volkskunde, Sekretariat, Frau Brigitte Kreutzer, Altes Schloss, Schillerplatz 6, 70173 Stuttgart. Bewerbungen per E-Mail können leider nicht entgegengenommen werden. Fachliche Auskunft gibt Dr. Markus Speidel, Leiter der Fachabteilung Volkskunde, Tel. 0711 89535222, E-Mail: markus.speidel@landesmuseum-stuttgart.de.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen werden nur dann zurückgesandt, wenn Sie einen adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag beifügen. Bewerbungskosten können leider nicht erstattet werden.

Berlin: 2 PHD-Stipendien am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage der Humboldt-Universität

Montag, 23. Januar 2017

TWO PHD STUDENTSHIPS at the Humboldt-University, Berlin

Two PhD studentships to begin May 2017 or as soon as possible thereafter in the Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage. One studentship is in the area of Heritage and New Media, the other in Science and Citizenship. For the Heritage and New Media post, we are particularly interested in proposals to explore new media use and its role or potential in senses of belonging, heritage and identity, especially among Turkish and/or Vietnamese-speaking individuals and groups in Berlin. Deadline February 19th. For more information, visit: http://www.carmah.berlin/opportunities/

Münster: W2-Professur für Europäische Ethnologie

Montag, 16. Januar 2017

Am Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie des Fachbereichs 08 –
Geschichte/Philosophie – der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
ist zum 1. Februar 2019 eine W2-Professur für Europäische Ethnologie zu
besetzen.

Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll das Fach mit einem
Schwerpunkt im Forschungsfeld Museum und/oder materielle Kultur in Lehre
und Forschung vertreten und entwickeln. Das beinhaltet die Lehre in
englischer und deutscher Sprache in den grundständigen Studiengängen
Kulturanthropologie/Volkskunde (MA) und Kultur- und Sozialanthropologie
(BA).

Er/Sie soll in dem gewünschten Schwerpunkt durch eigenständige
Forschungen in den Feldern Museum und/oder materielle Kultur ausgewiesen
sein.
Erwünscht ist/sind:
- facheinschlägige und internationale Erfahrungen auch im Praxisfeld
Museum und Ausstellung
- innovative Beiträge im Praxisfeld Museum und Ausstellung
- wissenschaftshistorische Kompetenz, um klassische
Sammlungsbestände in der Forschung neu und interdisziplinär zu
positionieren und zu perspektivieren
- innovative Lehrerfahrung, die das Arbeitsfeld Museum und/oder
materielle Kultur mit Studierenden öffentlich sichtbar, empirisch
fundiert und theoretisch reflektiert erschließt (z.B.
Lehrforschungsprojekte, Projektseminare)
Zudem erwarten wir die Bereitschaft, in interdisziplinären
Forschungsverbünden des Fachbereichs 08 sowie der WWU mitzuarbeiten,
sowie die Bereitschaft, den Münsteraner Lehr- und Forschungsstandort des
Faches Europäische Ethnologie/Kulturanthropologie mit Museen und anderen
Einrichtungen der öffentlichen Kulturarbeit in Forschung und Lehre
regional, national und international zu vernetzen.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium,
die besondere pädagogische Eignung sowie die besondere Befähigung zu
wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer
Promotion nachgewiesen wird. Darüber hinaus sind zusätzliche
wissenschaftliche Leistungen erforderlich, die im Rahmen einer
Juniorprofessur, einer Habilitation oder einer Tätigkeit als
wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter an
einer Hochschule oder einer außeruniversitären wissenschaftlichen
Einrichtung im In- oder Ausland erbracht worden sind.

Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine
Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen
von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt,
sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse, Darstellung des
wissenschaftlichen Werdegangs, Publikationsverzeichnis, Darstellung der
Museums- und Ausstellungspraxis, Umfang der bisherigen
Drittmitteleinwerbung, Übersicht der bisherigen Lehrtätigkeit und einer
Skizze zu zukünftigen Vorhaben in Forschung und Lehre werden unter
Angabe der Dienst- und Privatanschrift ausschließlich in digitaler Form
(eine PDF-Datei) erbeten. Bewerbungen sind bis zum 10.03.2017 zu richten an:

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Dekan des FB 08 – Geschichte/Philosophie –
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Domplatz 20-22
48143 Münster
fb8dk@uni-muenster.de

—————————

The Institute of Folklore Studies/European Ethnology (Faculty of History
and Philosophy (FB 08)) of the Westfälische Wilhelms-Universität Münster
(WWU) invites applications for the position of a full professorship,
starting on 1 February 2019:

Professorship (W2) in European Ethnology

The successful candidate must have extensive experience in the
discipline with a focus on museum and/or material culture in teaching
and research and s/he must develop this focus further. This implies
teaching in German and English in the regular degree programmes of
Cultural Anthropology/Folklore Studies (MA) and Cultural and Social
Anthropology (BA).

The candidate should be highly familiar with the announced focus through
having performed a substantial amount of their own research on museum
and/or material culture.
It is desired that the candidate has:
- international experience in museum and exhibition practice that is
pertinent to the discipline
- made innovative contributions in museum and exhibition practice
- competence in the history and philosophy of science; this is
additionally desired to resituate traditional collections with an
interdisciplinary perspective
- experience with innovative teaching that gives students insight
into working in the field of museum and/or material culture by making
this field visible to the public, approaching it in an empirically
profound way and reflecting its theory (e.g. research seminars, project
seminars).
We expect the successful candidate to be willing to cooperate in
research cooperations within the Faculty of History and Philosophy and
within the WWU. We also expect he/she to have interest in networking in
research and teaching with museums and other institutions of public
cultural and educational work on the regional, national, and
international level.

Conditions of employment are a successfully completed university degree,
pedagogical aptitude and competence in acadernic research, usually
attested by an excellent dissertation. Prerequisites for the application
are further academic achievements made as a Juniorprofessor (assistant
professor), in a Habilitation (postdoctoral qualification), or as a
member of the academic staff of a university or a non-university
research institute in Germany or abroad.

The WWU is an equal opportunity employer and is committed to increasing
the proportion of senior women academics in research and teaching.
Consequently, we actively encourage applications by women. Female
candidates with equivalent qualifications and academic achievements will
be preferentially considered within the framework of the legal
possibilities. We also welcome applications from candidates with severe
disabilities.
Disabled candidates with equivalent qualifications will be
preferentially considered.

Candidates must submit a CV, photocopies of certificates of academic
degrees and awards, a list of publications, a description of the
practical experience in museums/with exhibitions, a list of acquired
external funding, a list of past teaching activities and an outline of
the prospective projects in teaching and research. Applications are
requested only in electronic form (one PDF file) by 10.03.2017. They
should include both home and office addresses and be directed to:

Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Head of Faculty 08 – History and Philosophy -
Prof. Dr. Thomas Großbölting
Domplatz 20-22
48143 Münster Germany
fb8dk@uni-muenster.de


BMBF-Forschungsverbund zum Einfamilienhaus nun online: www.hausfragen.net
neue homepage der Zeitschrift für Kulturwissenschaften online: http://zeitschrift-kulturwissenschaften.de/

Prof. Dr. Elisabeth Timm
Geschäftsführende Direktorin – Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Westfälische Wilhelms-Universität
Scharnhorststr. 100
D-48151 Münster
Tel. 00 49 – 251 – 83 244 00 (Geschäftszimmer Frau Winkler)
Fax 00 49 – 251 – 83 251 35
Elisabeth.Timm@uni-muenster.de
http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/
http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/Seminar/Timm.html

Oldenburg: 2 Promotions-Stips “migrationsgesellschaftliche Grenzformationen”

Montag, 16. Januar 2017

Liebe KollegInnen, liebe alle,

ich würde Sie/euch gerne auf diese 2 Stipendien für Promotionsprojekte hinweisen, die aus einer kulturanthropologischen/europ. ethnologischen Perspektive sich mit migrationsgesellschaftlichen Grenzformationen beschäftigen wollen.

Die Deadline ist leider sehr knapp bemessen, aber wir KulturanthropologInnen in dem Promotionskolleg würden uns über Einreichungen aus dem Fach sehr freuen:

Beste Grüße

Sabine Hess

 

Ausschreibung:

2 Stipendien im Promotionsprogramm „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ in den Forschungsrichtungen Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und außereuropäische Geschichte

 

Die zwei Stipendien sind Bestandteil des kultur- und sozialwissenschaftlichen Promotionsprogramms „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen: Wissensordnungen, Materialitäten, Subjektivierungen“.

Das Promotionsprogramm ist ein Disziplinen, Fakultäten und Standorte übergreifendes Promotionsprogramm. Durchgeführt in Kooperation der Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Göttingen fußt es auf der mehrjährigen Zusammenarbeit von Migrationsforscherinnen und Migrationsforschern sowie der Migrationsforschungszentren CMC (Center for Migration, Education and Cultural Studies) in Oldenburg, IMIS (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) in Osnabrück und dem Labor für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung in Göttingen.

 

Das Programm bietet einen hervorragenden Rahmen für theoretisch und empirisch ausgerichtete Promotionsvorhaben in der Migrationsforschung. Leitend ist die Annahme, dass sich im Zuge von Migrationsbewegungen gesellschaftliche Handlungskontexte und Grenzmarkierungen grundlegend verändern. Die in der Migrationsgesellschaft konstitutiven sozialen, kulturellen, räumlichen und politischen Ordnungen und ihre Veränderungen werden sowohl in medialen, wissenschaftlichen, politischen und juridischen Diskursen, Praktiken und Materialitäten als auch in von diesen vermittelten Erfahrungen, Affekten, Narrationen und Repräsentationen sichtbar und kontinuierlich (neu) ausgehandelt. Diese Aushandlungen können eher explizit oder beiläufig sowie eher konsensual oder konflikthaft verlaufen. Unter Rückgriff auf den Begriff der ‚Grenzformation’ nähert sich das Programm diesen Verhältnissen begrifflich-theoretisierend, methodologisch sowie empirisch. Es fragt danach, wie in Vergangenheit und Gegenwart Zugehörigkeiten in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern formiert und hervorgebracht werden und wie die dabei relevanten Grenzziehungsprozesse und -konstruktionen aufeinander bezogen sind bzw. zusammenwirken. Als zentrale Dimensionen migrationsgesellschaftlicher Grenzformationen und Zugehörigkeitsordnungen versteht und untersucht das Promotionsprogramm dabei (a) Ordnungen gesellschaftlichen Wissens, (b) die Materialitäten gesellschaftlicher Realität und (c) die in diesen symbolisch-materialen Verhältnissen offerierten Subjektpositionen. Die der Bewerbung beizufügende Promotionsskizze sollte in dieser thematischen Grundausrichtung sowie in einer dieser drei Dimensionen angesiedelt sein.

Die zwei Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien (mit 1.400 Euro Grundbetrag) werden zum 15. März (frühestmöglicher Beginn der Laufzeit) mit einer Laufzeit von jeweils 3 Jahren vergeben. Die Promovierenden werden an der Göttinger Universität ihren Arbeitsplatz haben und promovieren nach den dort gültigen Regeln. Die 2 Stipendien sind Bestandteil des insg. 12 Stipendien umfassenden Programms, welches an den drei genannten Standorten und mit Hilfe digitaler Kommunikationsmedien stattfindet.

 

Weitere Informationen zur thematischen Ausrichtung, zu zentralen Fragestellungen, zu den beteiligten Hochschullehrer/innen und zum Veranstaltungsangebot des Programms finden sich auf: www.uni-oldenburg.de/migg

 

Bewerbungen sollten (bitte in dieser Reihenfolge) umfassen:

1. ein etwa 1000 Zeichen umfassendes Abstracts des geplanten Promotionsvorhabens, das auch die Anknüpfung an Gegenstand und Fragestellungen des Promotionskollegs sowie die Verortung in den ausgeschriebenen Disziplinen deutlich macht;

2. eine max. achtseitige Skizze des Promotionsvorhabens;

3. eine max. eine Seite umfassende Stellungnahme zur eigenen fachlichen Verortung in den ausgeschriebenen Disziplinen und zur Verortung des geplanten Promotionsprojekts innerhalb des Promotionsprogramms;

4. Lebenslauf;

5. Zeugnisse;

6. eine Schreibprobe (z.B. eine eigene Publikation oder ein Auszug aus der Abschlussarbeit)

7. ein Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers

Bewerbungen sind bis zum 10.02.2017 in elektronischer Form (als ein einziges pdf- Dokument) an den Sprecher des Promotionsprogramms, Prof. Dr. Paul Mecheril (migg@uni-oldenburg.de), zu richten. Bitte beachten Sie die Details zu den Bewerbungsmodalitäten auf: http://www.uni-oldenburg.de/migg/ausschreibungbewerbung/

 

 

 

 

 

Prof. Dr. Sabine Hess

Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie

Heinrich-Düker-Weg 14

37073 Göttingen

Tel.: 0551-3925349

shess@uni-goettingen.de

Wien: Universitätsprofessur für Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

Dienstag, 10. Januar 2017

Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

Offen für Neues. Seit 1365. Als Forschungsuniversität mit hoher internationaler Sichtbarkeit und einem vielfältigen Studienangebot bekennt sich die Universität Wien zur anwendungsoffenen Grundlagenforschung und forschungsgeleiteten Lehre, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie zum Dialog mit Gesellschaft und Wirtschaft. Die Universität Wien trägt damit zur Bildung kommender Generationen und zu gesellschaftlicher Innovationsfähigkeit bei.

Die Besetzung von Professuren mit besonders qualifizierten WissenschafterInnen ist dabei eine wichtige Strategie der Universität Wien. Werden Sie Teil dieser lebendigen und zukunftsweisenden Organisation.

An der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien ist eine

Universitätsprofessur für Historische Dimensionierung von Alltagskulturen

(Vollbeschäftigung, unbefristet; bei Erstberufenen kann der Vertrag vorerst auch befristet werden – mit der Option auf Verlängerung) zu besetzen.

Die Bewerberin/der Bewerber soll das Fach Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft/Volkskunde in seiner gesamten Breite in Lehre und Forschung mit einem Schwerpunkt auf die historische Dimensionierung von Alltagskulturen vertreten können. Sie/Er sollte im Bereich der Analyse von Erinnerungs- und Gedächtniskulturen der europäischen Moderne, von gesellschaftlichem Wandel und seinen kulturellen Ausdrucksformen und/oder der Analyse materieller Kulturen innovative Akzente gesetzt und Beiträge zu Theorien und Methodologien dieses interdisziplinären Feldes geleistet haben.

Die Bereitschaft, sich in das Institut bereichernd mit sozialer und didaktischer Kompetenz einzubringen und darüber das Profil des Faches in Wien und an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät zu stärken.

Erwartet werden zudem die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen des Instituts sowie wissenschaftliche Kooperationen und Initiativen im Rahmen der Forschungsschwerpunkte der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät.

Ihr Profil:

  • Doktorat/PhD und Post-Doc-Erfahrung an einer Universität oder einer anderen Forschungseinrichtung
  • Erwünscht ist eine facheinschlägige Habilitation (venia docendi) oder eine international anerkannte gleichwertige Qualifikation
  • Hervorragende Leistungen in der Forschung, exzellente Publikationstätigkeit, internationale Reputation
  • Erfahrung in der Konzeption, Einwerbung und Leitung größerer Forschungsprojekte sowie Bereitschaft und Fähigkeit zur Führung von Forschungsgruppen
  • Begeisterung für exzellente Lehre, universitäre Lehrerfahrung sowie die Fähigkeit und Bereitschaft, in allen curricularen Stufen (Bachelor, Master, Doktorat) zu lehren, Abschlussarbeiten zu betreuen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern

Die Universität Wien erwartet, dass die/der StelleninhaberIn innerhalb von drei Jahren Deutschkenntnisse erwirbt, welche die Lehre in Bachelorstudien und die Mitarbeit in universitären Gremien ermöglichen. Die Universität Wien erwartet die prinzipielle Bereitschaft, bei Bedarf auch organisationale Verantwortung auf Ebene der Fakultät bzw. der Universität zu übernehmen.

Wir bieten Ihnen:

  • ein verhandelbares, attraktives Gehalt (Einstufung nach Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten in die Verwendungsgruppe A1; § 98 Universitätsgesetz 2002); die individuelle Gehaltsverhandlung erfolgt unter Berücksichtigung des bisherigen Karriereverlaufs und der derzeitigen Einkommenssituation
  • zusätzlich zur gesetzlichen Sozialversicherung eine betriebliche Pensionskasse
  • eine Anschubfinanzierung, insbesondere zum Aufbau und Einwerben von Forschungsprojekten
  • einen sich dynamisch entwickelnden Forschungsstandort mit einem gut ausgebauten Instrumentarium der Forschungsförderung
  • attraktive Arbeitsbedingungen in einer Stadt mit hoher Lebensqualität
  • umfassende Beratung und Unterstützung bei Fragen in Zusammenhang mit Wohnungssuche, Schulwechsel und Dual Career
  • vielfältige Unterstützungen durch zentrale Service-Einrichtungen

Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit und Diversität (http://diversity.univie.ac.at/). Insbesondere wird eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsschreiben mit kurzer Beschreibung:
  • der derzeitigen Forschungsinteressen und der Forschungspläne für die nähere Zukunft
  • der bisherigen und geplanten Schwerpunkte in der akademischen Lehre und Nachwuchsbetreuung
  • wissenschaftlicher Lebenslauf
    einschließlich Angaben zu „esteem factors“ (z. B. HerausgeberInnenschaften, Funktionen in wissenschaftlichen Gesellschaften oder Programmkomitees)
  • Publikationsverzeichnis mit:
  • Kenntlichmachung der fünf im Sinne der ausgeschriebenen Professur wichtigsten Veröffentlichungen
  • Angabe eines Internetlinks zum Download (PDF-Versionen) oder elektronische Übermittlung der PDF-Dateien dieser fünf Veröffentlichungen
  • je nach den Gepflogenheiten des Fachs Angaben zu Zitationen und Impakt
  • Vortragsverzeichnis
    mit Angaben über eingeladene Hauptvorträge bei internationalen Tagungen
  • Drittmittel
    Verzeichnis eingeworbener Drittmittelprojekte (Thema, Laufzeit, Herkunft, Volumen) sowie etwaiger Erfindungen/Patente
  • Verzeichnis der gehaltenen Lehrveranstaltungen und betreuten Abschlussarbeiten, insbesondere Dissertationen
  • Lehrbewertungen (wenn vorhanden)
  • Kopien von Urkunden und Zeugnissen

Ihre Bewerbung, in deutscher oder englischer Sprache und ausschließlich in elektronischer Form, senden Sie bitte an die Dekanin der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt, Universitätsring 1, A-1010 Wien, (dekanat.hkw@univie.ac.at).

Kennzahl: 14/13-2016/17

Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2017.