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Archiv für März 2010

Wiss. Mitarbeiter/-in: Hist. Museum Frankfurt (Deadline: 16.04.2010)

Mittwoch, 3. März 2010

Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main, 01.07.2010-31.10.2014
Bewerbungsschluss: 16.04.2010
Kulturamt Frankfurt am Main    

Wir suchen für unser Historisches Museum
1 Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlichen Mitarbeiter für die Konzeption der neuen Dauerausstellungen

 VergGr. II BAT / EGr. 13 TVöD mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 29 Stunden und 15 Minuten (75 Prozent) befristet bis 31. Oktober 2014

Das Historische Museum Frankfurt erhält einen Neubau. Alle Ausstellungen und sonstigen Angebote des Museums werden neu entwickelt. Für die Mitarbeit an der Neukonzeption der Ausstellungen wird ein/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in gesucht. Die Stelle ist in erster Linie für die Mitarbeit am Stadtlabor “Frankfurt jetzt!” und der “Frankfurt Story” vorgesehen.

Es ist geplant, den Neubau mit seinen Ausstellungen im Oktober 2014 zu eröffnen. Die Stelle ist deshalb aus betrieblichen Gründen bis zum 31. Oktober 2014 befristet. 

Wir erwarten:
- ein erfolgreich abgeschlossenes Studium (M.A. oder Promotion) der Volkskunde/Empir. Kulturwissenschaften, Zeitgeschichte, Ethnologie, Urbanistik, Soziologie oder verwandter Fächer
- Kenntnisse partizipativer Methoden, vorzugsweise mit praktischen Erfahrungen,
- nachgewiesene Erfahrungen in der Konzeption kulturgeschichtlicher und/oder gegenwartsbezogener Ausstellungen und der Museumsarbeit,
- die Bereitschaft zur Kooperation mit Gruppierungen aus der Stadtgesellschaft sowie der Auswahl und Ausbildung von Keyworkern,
- die Beherrschung des Englischen in Wort und Schrift,
- hohe Motivation und Eigeninitiative
- Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Organisationstalent
- die Fähigkeit zu selbständigem und systematischem Arbeiten.

 Für Rückfragen steht Ihnen der Leiter des Museums, Herr Dr. Gerchow Tel. 069/212 – 3 33 71 zur Verfügung.

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Qualität und Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Stadt Frankfurt am Main strebt an den Anteil von Frauen in Bereichen mit Unterrepräsentanz zu erhöhen, Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.

Bitte übersenden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, bitte keine Publikationen und keine elektronischen Bewerbungen, bis zum 16. April 2010, an den
Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
Kulturamt Frankfurt am Main
Kennziffer 3200/11-0066 – 41.12-
Brückenstraße 3 – 7
60594 Frankfurt a.M.

Doktorand/Doktorandin: Einstellungen von Kindern und Eltern zu interkulturellen und interreligösen Themen in jüdisch/nicht-jüdischen Familien

Montag, 1. März 2010

Gesucht: Doktorand/Doktorandin zur Ausarbeitung eines Forschungsprojektes zum Thema:
Einstellungen von Kindern und Eltern zu interkulturellen und interreligösen Themen in jüdisch/nicht-jüdischen Familien

Inhalt:
Interkulturelle und interreligiöse Beziehungen und Ehen sind inzwischen normaler Bestandteil der globalisierten Gesellschaft. Ein spezifisches Beispiel hierfür sind Ehen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Partnern. 50% der Schweizer Juden heiraten eine nicht-jüdische Person. Aus Sicht der jüdischen Gesellschaft ist diese Tatsache brisant, bildet doch die Erhaltung der Gruppe (massgeblich gewährleistet durch die Heirat mit einem jüdischen Partner) für die Juden in der Diaspora seit Jahrhunderten einen elementaren Bestandteil ihrer Kultur. Vor allem für jüdische Männer stellen nicht-jüdische Heiraten ein Problem dar, da Judentum in einem Teil der jüdischen Gemeinschaft über die maternale Linie weitergegeben wird.

Eine qualitative Untersuchung soll anhand von Interviews mit Betroffenen der Frage nachgehen, wie solche gemischten Familien mit den Themen und Problemen, die sich aus dieser Situation ergeben, umgehen. Interviewt werden Kinder und Präadoleszente im Alter von 7-14 Jahren, die in jüdisch/nicht jüdischen Familien leben; evtl. auch etwas ältere Jugendliche, die diese Lebensphase vor kurzem abgeschlossen haben. Mit Hilfe von Interviews sollen religiöse und kulturelle Einstellungen sowie dazugehörige Bewältigungsstrategien der Kinder und Präadoleszenten wie auch ihr Umgang mit Institutionen (Schulen, Gemeinden, ausserschulischer Religionsunterricht, Jugendbund) erhoben und analysiert werden. Ebenso ist vorgesehen, die jeweiligen Elternteile zu befragen.

Untersuchungsort:
Schweiz

Anstellung:
Vorerst drei Monate für die Ausarbeitung eines detaillierten Forschungsprojektes, das beim Schweiz. Nationalfonds oder einer anderen Förderinstitution eingereicht werden soll. Ist die Einwerbung erfolgreich, erfolgt eine Anstellung als Doktorandin/Doktorand (in der Regel drei Jahre). Zwischen diesen beiden Anstellungen liegt allerdings eine Phase ohne Anstellung.

 Wir erwarten:
-        Abgeschlossenes Studium der Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie
-        Fundierte Kenntnisse qualitativer empirischer Methoden, erwünscht auch Forschungs- oder pädagogische Erfahrung mit Kindern
-        Kenntnisse in den Bereichen Transkulturalität und/oder interreligiöse Beziehungen
-        Vertrautheit mit der jüdischen Kultur und mit der Schweiz 

Anstellungsort:
Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel, Spalenvorstadt 2, Postfach, 4003 Basel, 0041 61 267 12 41

Fragen und Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte bis 19. März an kulturwissenschaft@unibas.ch