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Archiv für September 2010

cfp: Repräsentationen der Zukunft. Zur kulturellen Matrix des Prognostischen (Deadline: 31.12.2010)

Mittwoch, 29. September 2010

Call for Papers für ein internationales und interdisziplinäres Symposium

Repräsentationen der Zukunft. Zur kulturellen Matrix des Prognostischen

Ort: Universität Münster, Festsaal im Schloss (Schlossplatz 5)
Zeit: 7./8. Juli 2011
Organisatoren: Prof. Dr. Andreas Hartmann, Oliwia Murawska, M.A.
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Tel.: 0251/8324400, 8324402
Email: volkskunde.institut[at]uni-muenster.de
                andreas.hartmann[at]uni-muenster.de

Zukunft ist eine soziale und kulturelle Schlüsselkategorie, mit welcher der Mensch in allen seinen Lebensbereichen täglich konfrontiert ist. Um seine soziale Existenz zu generieren, muss er Zukunft planen, erwarten, entwerfen, denken, ahnen und organisieren. Hierbei stellt ihm die Gesellschaft ein Kontingent an prognostischen Praktiken, Erkenntnistechniken und Wissensmodellen zur Verfügung, die sich in den unterschiedlichsten Einsatzfeldern (Ökonomie, Politik, Wissenschaft, Religion usw.) historisch bewährt haben bzw. noch immer bewähren. Auswahl und Beschaffenheit der Methoden zur Konzeptualisierung von Zukunft sind kulturell kodiert – das heißt sie sind Teil einer kulturellen Matrix.

Ziel des Münsteraner Symposiums ist es, diese Kodierung in den Blick zu nehmen und sich im interdisziplinären Zugang der Frage nach den Beziehungen und Interdependenzen zwischen den Strukturen kultureller Gruppen und den jeweils angewandten prognostischen Verfahren und Zukunftsvorstellungen zu widmen. Dazu wird zu überprüfen sein:

  1. welche Vorhersagetechniken in den jeweiligen epistemischen Kontexten wie Ökonomie, Politik, Religion, Wissenschaft bzw. in unterschiedlichen ethnischen, sozialen oder beruflichen Gruppen zum Tragen kommen und vor allem auf welchen paradigmatischen Grundannahmen sie beruhen,
  2. wie dabei die Kategorien der Planung, der Sicherheit, des Vertrauens, des Risikos, des Wissens und Glaubens etc. gewichtet werden,
  3. auf welche Zeithorizonte sich prognostisches Wissen und Zukunftsbewusstsein beziehen,
  4. welche sozialen und lebensweltlichen Radien die Prognosen erfassen (Individuum, Mikroebene, Makroebene, globale Strukturen, Universalien),
  5. welche Systemeigenschaften Zukunftsentwürfe aufweisen (systemstabilisierend, statisch, regenerativ vs. systemverändernd, dynamisch, konstruktiv),
  6. ob und inwiefern sich die Haltung der Zukunft gegenüber als aktives Handeln oder passives Erwarten gestaltet,
  7. welche Differenzen prognostische Wissensproduktion und Zukunftsbewusstsein im interkulturellen und historischen Vergleich aufweisen.

Zur Beantwortung dieser Fragen ist eine interdisziplinäre und internationale Ausrichtung des Symposiums geboten. Daher sind die Vertreter aller mit dieser Thematik befassten Wissenschafts- und Praxisbereiche (Geistes-, Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften) herzlich eingeladen, die oben genannten Fragen aus ihrer fachspezifischen Perspektive zu diskutieren. Erbeten werden Vorschläge zu Fachvorträgen, die eine thematisch-disziplinäre Expertise mit einer grundlegenden Reflexion auf die kulturelle und soziale Logik von Zukunftswissen verbinden. Zum Teilnehmerkreis sollten Vertreter aus Bereichen gehören wie Ethnologie, Geschichte, Volkskunde, Philosophie, Kultur- und Ideengeschichte außereuropäischer Kulturen, Literaturwissenschaft, Kunst, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft und Theologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Ökonomie, Ökologie, Medizin, Biologie, Mathematik, Physik, Meteorologie usw.

Vorschläge mögen Sie bis zum 31. Dezember 2010 per Post oder Email an die oben angegebene Adresse schicken. Sie sollten neben dem Titel des geplanten Vortrags eine Zusammenfassung (Inhalt und Hauptthesen) von nicht über zwei Seiten Umfang enthalten. Über die Annahme informieren wir Sie Anfang des Jahres und werden das genaue Programm im März 2011 veröffentlichen. Auf Ihre Ideen und Ihre Beiträge freuen sich die Organisatoren

cfp: SIEF-Conference: Workshop W101: ‘Shaping students’ (2011, Lisabon)

Dienstag, 28. September 2010

Invitation and Call for Papers

 SIEF Conference 17th -21st April 2011 in Lisbon

 Workshop W101: ‘Shaping students’

Studying a discipline such as ethnology is not just about generating knowledge in a specific academic field, it also influences the everyday life of its participants and defines their identities.

The workshop seeks to address what ‘ethnology’ means or entails in particular national scholarly contexts and how change affects its contours. Considering from a neutral perspective, we can state the reducing or disestablishing of national singularities to the benefit of transnational compatibility during the process of harmonizing the different national systems. In the course of the ‘econimization’ of administrative structure and academic culture in the universities, the life as a student changes, too.

In addition to the severe impact on how higher education works – leading to significant changes in the formal process of degree work – this educational Europeanisation also influences the ways in which we study and teach ethnology, and therefore it has a large impact on students’ everyday lives. Extensive student protests in numerous European countries are a result of this massive restructuring. Are those protests affected or caused by the Bologna reforms in all countries, or is the process also understood as beneficial for the quality of academic instruction, and research?

Graduates and students of ethnology all over Europe and beyond are connected with ‘their’ discipline, working with its distinct approaches and methods. Some move on to the more or less free economy, others rise as the next generation of scholars and lecturers. Therefore, today’s student culture offers perspectives on where ethnology is headed. Considering a European perspective, we can compare our different national experiences and observations to unfold gaps and divides within Europe, but also to reveal similarities which might point the direction of tomorrow’s European ethnology.

This discussion-based workshop aims to achieve an overview of how students perform and feel ‘their’ ethnologies in Europe and beyond and how this affects students’ everyday lifes in their local, regional and national context. Who are we as students of ethnology and where do we take the field? Modern instruments and techniques of moderation will be used intensively during the workshop. Therefore, we welcome papers with a strictly localized perspective as well as comparative ones that give an analytical overview on how the discipline is reacting to the Bologna accords.

This workshop especially invites participants below PhD level in order to give younger students the opportunity to take part in an international conference.  A publication of the workshop’s results is intended.

Please propose papers using the following link until 15th of October 2010. http://www.nomadit.co.uk/sief/sief2011/panels.php5?PanelID=770

Christoph Bock & Hendrik Oberwinter, University of Göttingen

Wiss. Voluntär/-in (Jüdisches Museum Berlin, Deadline: 29.10.2010)

Donnerstag, 23. September 2010

Stiftung Jüdisches Museum Berlin, 15.01.2011-14.01.2013
Bewerbungsschluss: 29.10.2010

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, der pädagogischen Arbeit und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ist das Museum ein lebendiger Ort für die deutsch-jüdische Geschichte.

 Das Jüdische Museum Berlin -bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts - sucht zum 15.01.2011

 drei wissenschaftliche Volontärinnen/Volontäre.

 Allgemeine Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes geisteswissenschaftliches Hochschulstudium (Magister/Master)
  • sehr gute Kenntnisse jüdischer Religion und Kultur sowie deutsch-jüdischer Geschichte
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • sicherer Umgang mit EDV, Fähigkeit zu selbständiger und engagierter Teamarbeit.

 

1. Schwerpunkt Wechselausstellungen

Mitarbeit an einem Ausstellungsprojekt über Positionen zur deutschen Identität, reflektiert in der zeitgenössischen Kunst (Eröffnung September 2011). Zu den Aufgaben gehören die Unterstützung der Projektleitung bei Korrespondenz, organisatorischen Aufgaben sowie Pflege der Ausstellungsdaten in der museumseigenen Datenbank; Übernahme vielfältiger Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit der Presse-, Marketing-, Veranstaltungs- und Medienabteilung des Hauses. Ferner Mitarbeit an Konzeption und Realisierung eines Ausstellungsteils, an einem Video-Projekt und bei der Schulung von Guides.

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Kunstgeschichte, der Kultur- oder Medienwissen-schaften;
  • Kenntnisse der zeitgenössischen, insbesondere jüdischen Kunst und Kultur;
  • Organisationstalent und soziale Kompetenzen.

 

2. Schwerpunkt Wechselausstellungen

Mitarbeit im Ausstellungsprojekt “Charlottengrad und Scheunenviertel. Osteuropäisch-jüdische Migranten im Berlin der 1920/30er Jahre” (Arbeitstitel). Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem gleichnamigen Forschungsprojekt am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Tätigkeiten: Übernahme vielfältiger Aufgaben bis zur Eröffnung der Ausstellung im März 2012 in enger Zusammenarbeit mit den Kuratoren und anderen Abteilungen des Hauses, darunter Pflege der Ausstellungsdaten in der museumseigenen Datenbank; Schwerpunktsetzung je nach Qualifikation und Interessenslage.

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Neueren bzw. Osteuropäischen Geschichte oder Judaistik, Jiddistik, Medien- oder Kulturwissenschaften;
  • ausgeprägte Teamfähigkeit sowie Sinn für Details und präzises Arbeiten.

 

3. Schwerpunkt Medien und Bildung

Mitarbeit an themenorientierten Aufgaben und Projekten, schwerpunktmäßig in der Abteilung Medien (Rafael Roth Learning Center, Website und Publikationen) sowie in der Abteilung Bildung. Medien: Mitarbeit bei der Konzeption, Organisation und Umsetzung von multimedialen Anwendungen, Buchpublikationen, wissenschaftliche Recherche nach Dokumenten, Objekten, Text-, Bild- und audiovisuellem Material in Bibliotheken, Archiven und online zugänglichen Quellen, Lektoratstätigkeiten und redaktionelle Arbeiten.

Bildung: Mitarbeit bei der Planung, Konzeption und Durchführung von pädagogischen Programmen für Kinder und Jugendliche insbesondere von Angeboten zum Themenbereich Migration/Integration. Überarbeiten von Objektinformationen für Referenten. Organisation und Qualitätssicherung von pädagogischen Angeboten.

Anforderungen:

  • Medienkompetenz und pädagogische Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • Erfahrung im Verfassen von Texten wird vorausgesetzt;
  • einschlägige Softwarekenntnisse (Bild- und Textbearbeitung, HTML) und ausgeprägte Teamfähigkeit sind erwünscht.

 

Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Die Vergütung entspricht der Hälfte der Entgeltgruppe 13 Stufe 1 TVöD. Bewerbungen sind speziell auf die einzelnen Schwerpunkte erwünscht. Die Ausbildung beinhaltet neben diesen Schwerpunkten eine weitere Station in einer Abteilung des Museums, die nach Absprache wählbar ist. Nähere Auskünfte erteilt die Mentorin, Frau Leonore Maier (Tel.: 030-25993-455).

 Richten Sie bitte Ihre Bewerbung schriftlich (keine Email) bis zum 29.10.2010 an die
Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Verwaltung,
Lindenstraße 9 – 14
10969 Berlin.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungsunterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn ein ausreichend frankierter Briefumschlag beiliegt.

Wiss. Volontär/-in "Museumspaedagogik" (Landesmuseum Greifswald, Deadline: 15.10.2010)

Donnerstag, 23. September 2010

Pommersches Landesmuseum, Greifswald, 01.02.2011-31.01.2013
Bewerbungsschluss: 15.10.2010

 Zu den Arbeitsaufgaben gehören:

  • Konzeptionelle Mitarbeit und
  • Umsetzung von museumspädagogischen Begleitprogrammen zur pommerschen Kunst- bzw. Landes- und Erdgeschichte

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium der Geschichte, Kunstgeschichte,Volkskunde oder Kulturwissenschaft
  •  ausgewiesene EDV-Kenntnisse
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Stadt- und Regionalgeschichte

Wir bieten ein auf zwei Jahre befristetes Arbeitsverhältnis, die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden in der Woche (Vollzeit), Dienstort ist Greifswald. Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an die jeweiligen Anwärterbezüge für Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst des höheren Dienstes. Ihre schriftliche Bewerbung mit aussagekräftigen und vollständigen Unterlagen (Lebenslauf, Abschlüsse, Arbeitszeugnisse, etc.) in Kopie und ohne Bewerbungsmappe (eine Rücksendung der Unterlagen erfolgt nicht) richten Sie bitte bis zum 15.10.10 an das
Pommersche Landesmuseum
z.Hd. Direktor, Dr. Uwe Schröder
Rakower Straße 9
17489 Greifswald.
Bewerbungskosten können nicht übernommen werden.

Wiss. Museumsassistent/-in (Museum Europäischer Kulturen, Berlin, Deadline: 14.11.2010)

Dienstag, 21. September 2010

Am Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz ist im Frühjahr 2011 die Stelle einer/eines

Wissenschaftlichen Museumsassistentin/Museumsassistenten
(in Fortbildung)
Kennziffer: GD 11-2010

zu besetzen.

Im Rahmen der allgemeinen wissenschaftlichen Museumsausbildung soll der/die Bewerber/in aktiv in die Arbeit des Museums Europäischer Kulturen in den Räumen des Museumsquartiers in Berlin-Dahlem einbezogen werden. Darüber hinaus sollen auch die Planungen für einen künftigen Standort des Museums am Kulturforum sowie eine Zusammenarbeit im Forschungsverbund der Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Bestandteil der Ausbildung sein.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Studium (vorzugsweise Promotion) in den Fächern Volkskunde/Europäische Ethnologie oder Völkerkunde/Ethnologie mit dem Schwerpunkt Europa. Weitere Voraussetzungen sind gute Englischkenntnisse; Kenntnisse der französischen und einer osteuropäischen Sprache sind erwünscht. Es besteht die Möglichkeit, zentrale Bereiche des Museumsmanagements bei den Staatlichen Museen zu Berlin kennen zu lernen.

Die Fortbildungsdauer ist auf zwei Jahre befristet; eine Verlängerung ist nicht möglich. Es wird eine Vergütung in Höhe der Anwärterbezüge für den höheren Dienst gezahlt.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes. Die Bewerbung von Frauen ist erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Die üblichen Bewerbungsunterlagen ggfs. einschließlich einer Zusammenfassung der Dissertation sind unter Angabe der Kennziffer GD 11-2010 bis zum 14.11.2010 zu richten an:
Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, GD 4, Stauffenbergstr. 41, 10785 Berlin.
Nähere Auskünfte können Sie unter der Rufnummer 030/266 42 2007 erhalten

Fachtagung: Mit Dingen erzählen: Die Schausammlung (Bregenz, 4.11.2010)

Dienstag, 21. September 2010

In den permanenten Ausstellungen kulturhistorischer Museen wird eine Auswahl der Sammlungsbestände im Lichte der Museumsidee gedeutet und für bestimmte Realitätskonstruktionen bzw. Geschichtserzählungen eingesetzt. Wenngleich diese Charakterisierung für viele neue bzw. erneuerte Dauerausstellungen uneingeschränkt zutrifft, ergeben sich neue Fragestellungen: steht das originale, historische Objekt nicht mehr – wie in klassischen Präsentationen – im Zentrum, sondern ist es zum gleichberechtigten Mitspieler im Kontext interaktiver und medialer Angebote geworden? Ersetzen die in Sonderausstellungen ausführlich erprobten Inszenierungen erläuternde Texte? Und treten eindeutige Erzählungen und klar verständliche Botschaften, für den einmaligen raschen Durchgang des Publikums konzipiert, an die Stelle der altbekannten, dichten Objektarrangements?

Anhand praktischer Beispiele und begleitet von theoretischen Überlegungen wird diskutiert, was heute das Ausstellen von Geschichte im Museum bestimmt, ob Dauerausstellungen chronologische Erzählungen sein müssen, wie sich geschichtstheoretische Forderungen in museale Praxis übersetzen lassen und wie es Museumsverantwortlichen gelingen kann, ihren permanenten Schausammlungen dauerhaft das Interesse des Publikums zu sichern.

Referenten
Prof. Dr. Kirsten Baumann (Museum für Arbeit, Hamburg), Prof. Dr. Michael Fehr (Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin), Dr. Felicitas Heimann-Jelinek (Jüdisches Museum der Stadt Wien), Dr. Wolfgang Kos (Wien Museum), Prof. Dr. Harald Meller (Landesmuseum für Vorgeschichte Halle), Dr. Jakob Messerli (Historisches Museum Bern), Prof. Dr. Michael Parmentier (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Michaela Reichel (Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz)

Veranstalter
Die Tagung wird vom Vorarlberger Landesmuseum, Bregenz, in Zusammenarbeit mit der Museumsakademie Joanneum, Graz, und dem Institut für Kunst im Kontekt, UdK Berlin, veranstaltet.

Anmeldung und Info
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, eine schriftliche Anmeldung per E-Mail oder Fax ist erforderlich.

Vorarlberger Landesmuseum
silvia.gross[at]vlm.at

oder

Museumsakademie Joanneum
museumsakademie[at]museum-joanneum.at

cfp: Audioarchive: Bewahren – Erschließen – Erforschen – Nutzen (Münster, Deadline: 30.11.2010)

Dienstag, 21. September 2010

Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Universität Münster

cfp: Audioarchive: Bewahren – Erschließen – Erforschen – Nutzen

Tagung vom 14. bis 17. September 2011 im Alexander von Humboldt-Haus, Münster

 Bis ins 19. Jahrhundert hinein waren schriftliche Zeugnisse und bildliche Überlieferungen die einzigen Quellenarten, die über kulturelle Erscheinungen Auskunft geben konnten. Mit der Erfindung des Phonographen 1878 und weiteren Tonaufnahmegeräten in den folgenden Jahrzehnten eröffneten sich nach und nach neue Dimensionen zur Dokumentation des Alltagslebens. Heute lagern die erhaltenen Bestände in Archiven, häufig ohne zeitgemäße Sicherung und Erschließung.

Große Teile des Materials sind bislang durch die Musikethnologie nur am Rande ausgewertet worden und so stellt sich gerade im Zuge des zunehmend drohenden Verfalls insbesondere von Audioaufnahmen die Frage nach einer zeitgemäßen Aufbereitung, Erschließung, Darstellung und umfassenden Erforschung um so dringlicher.

Welche Bestände beherbergen Audio- und Liedarchive in Europa? Wie lassen sich historische Tonaufnahmen, schriftlich fixierte Lieder und handschriftliche Liederbücher langfristig archivieren und gleichzeitig für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich machen? Welche aktuellen Forschungsansätze und Studien befassen sich mit den Beständen aus (regionalen) Volkslied- und Tonarchiven und welche Erfahrungen haben Wissenschaftler und Archivmitarbeiter mit den vorhandenen Archivalien gemacht? Auf welcher Basis können sich internationale Archive mit vergleichbaren Beständen vernetzen?

Diese Fragen stehen im Zentrum der internationalen Tagung „Audioarchive: Bewahren – Erschließen – Erforschen – Nutzen“, die am 15. und 16. September 2011 im Alexander von Humboldt-Haus, Münster i. W., stattfindet (Anreise: 14. September, Abreise: 17. September).

Erbeten werden Beiträge von Archivmitarbeitern als Repräsentanten von Audio- und schriftlichen Liedbeständen sowie von Wissenschaftlern als Vertreter der Nutzerseite. Neben einem Erfahrungsaustausch ist die Vorstellung von neueren oder noch in Arbeit befindlichen Forschungsarbeiten erwünscht.

Bitte senden Sie Ihre Abstracts bis zum 30.11.2010 an
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
Dr. Jutta Nunes Matias
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Telefon: 0251/83-24400
E-Mail: jnune_01[at]uni-muenster.de

Der Vortrag sollte etwa eine Länge von 30 Minuten haben; 15 Minuten sind für eine anschließende Diskussion eingeplant. Die spätere Publikation der Beiträge in einem Tagungsband ist vorgesehen.

Hochschultagung der dgv (Marburg, 24.09. bis 26.09.2010)

Dienstag, 21. September 2010

Hochschultagung der dgv vom 24.09. bis 26.09. in Marburg

Bitte beachten Sie das aktualisierte Tagungsprogramm auf der Internetseite des Instituts für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg: 

http://www.uni-marburg.de/fb03/euroethno/aktuelles/news/umbruch

 Hier finden Sie alle weiteren notwendigen Informationen zur Tagung, Anmeldung und Unterkünften. Die Kontingente der vorreservierten Zimmer sind nur begrenzt abrufbar, es empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Mitarbeiter/-in im Fachbereich „Archivarbeit und Dokumentation“ ( Johannes-Künzig-Institut, Freiburg – Deadline: 24.9.2010)

Dienstag, 21. September 2010

Beim Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde in Freiburg ist baldmöglichst – befristet für die Mutterschutzfrist und eine sich eventuell anschließende Elternzeit – die Stelle einer/eines

Mitarbeiterin/Mitarbeiters im Fachbereich „Archivarbeit und Dokumentation“

zu besetzen.

Das Johannes-Künzig-Institut dokumentiert und analysiert die historische und gegenwärtige Popular- und Alltagskultur der Deutschen in und aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Über die Arbeit mit den umfangreichen, laufend ergänzten Material- und Archivbeständen des Hauses hinaus werden empirische Methoden und Feldforschung angewandt. Neben seinen traditionellen, aus den Archivbeständen resultierenden historischen Forschungsaufgaben widmet sich das Institut heute verstärkt der Analyse kultureller Phänomene im Zusammenhang mit der europäischen Integration. Nicht zuletzt im Hinblick auf die EU-Osterweiterung unterhält das Institut Beziehungen zu verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen vor allem in Polen, der Tschechischen Republik und in Ungarn.

Aufgabengebiet:

  • Archivarbeit und Dokumentation
  • Beschaffung von Archivalien 
  • Digitalisierung und Archivierung von Archivalien 
  • Bearbeitung von Anfragen 
  • Kontaktpflege zu wissenschaftlichen Einrichtungen im östlichen Europa 
  • Mitarbeit an allgemeinen Institutsaufgaben

Anforderungsprofil:

  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der wissenschaftlichen Dokumentation und Archivierung 
  •  über den reinen Anwendungsbereich hinausgehende EDV-Kenntnisse 
  •  Kompetenz im Umgang mit gängigen Datenbanken und deren Einbindung in Online-Angeboten
  • besonderes Interesse für die Geschichte und Kultur der Herkunftsgebiete der Vertriebenen und Spätaussiedler
  • möglichst Studium der Volkskunde oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Fähigkeit, sowohl im Team als auch eigenständig zu arbeiten

Wir bieten:

  • verantwortungsvolle Mitarbeit in einer grenzüberschreitend tätigen Forschungs- und Archiveinrichtung
  • vielfältiges Aufgabenspektrum
  • Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) in Entgeltgruppe 11

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Vollzeitstelle ist grundsätzlich teilbar. Frauen werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert. Nähere Auskünfte erteilt das Innenministerium Baden-Württemberg unter Tel. 0711/231 3134.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen erbitten wir bis zum 24. September 2010 mit dem Hinweis „Vertrauliche Personalsache“ unter der Kennziffer JKI 1/2010 an das Innenministerium Baden-Württemberg, Referat 13, Postfach 10 24 43, 70020 Stuttgart.

Das Team des Johannes-Künzig-Instituts

Symposion POLARITÄTEN? (Innsbruck, 26-28. Oktober 2010)

Dienstag, 21. September 2010

Symposion POLARITÄTEN? ‘Volksmusik’ in den Alpen zwischen Funktionalität, Pflege und Wettbewerb
Zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Josef Sulz

Innsbruck, Ursulinensäle am Marktplatz
26.-28. Oktober 2010

Programm (pdf)

Um Anmeldung wird gebeten.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Abteilung für Musikwissenschaft (Abteilungsbereich Musikalische Volkskunde) der Universität Mozarteum Salzburg, des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und des Instituts für Volkskultur und Kulturentwicklung (ivk), Innsbruck.