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Archiv für März 2017

Dortmund: Universitätsprofessur (W2) „Kulturanthropologie mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur“

Donnerstag, 9. März 2017
Mit 6.200 Beschäftigten in Forschung, Lehre und Verwaltung und ihrem einzigartigen Profil gestaltet die Technische Universität Dortmund Zukunftsperspektiven: Das Zusammenspiel von Ingenieur- und Naturwissenschaften, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften treibt technologische Innovationen ebenso voran wie Erkenntnis- und Methodenfortschritt, von dem nicht nur die rund 34.200 Studierenden profitieren.
Am Institut für Kunst und Materielle Kultur, Seminar für Kulturanthropologie des Textilen der Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften der Technischen Universität Dortmund ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Universitätsprofessur (W2) „Kulturanthropologie mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur“
zu besetzen. Die Universitätsprofessur soll das Fach „Kulturanthropologie“ mit dem Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur in Forschung und Lehre vertreten.
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch einschlägige Publikationen in dem kulturanthropologischen Schwerpunkt Moden und Materielle Kultur national sowie international ausgewiesen ist. Bewerberinnen und Bewerber haben Expertise im Bereich der Fashion Studies sowie in der ethnographischen, interkulturellen oder historischen Objektanalyse. Wünschenswert sind entsprechende Praxiserfahrungen im Ausstellungs- und Museumswesen. Erwünscht sind zudem Erfahrungen (und Erfolge) bei der Einwerbung von Drittmitteln sowie die Bereitschaft, sich innerhalb und außerhalb der TU Dortmund an Forschungskooperationen zu beteiligen.
Eine angemessene Mitarbeit an der Lehre in den Studiengängen der Fakultät wird vorausgesetzt.
Bewerberinnen und Bewerber sollten  über die erforderliche Sozial- und Führungskompetenz verfügen und sind zudem bereit, an der akademischen Selbstverwaltung mitzuwirken.
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 HG des Landes NRW.
Die Technische Universität Dortmund hat sich das strategische Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre deutlich zu erhöhen und ermutigt nachdrücklich Wissenschaftlerinnen, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.
Die Technische Universität Dortmund unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und fördert die Gleichstellung von Mann und Frau in der Wissenschaft.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden erbeten innerhalb von vier Wochen nach Erscheinen der Anzeige an die
Dekanin der Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften,
Univ.-Prof. Dr. Gudrun M. König,
Technische Universität Dortmund,
D-44221 Dortmund,
Telefon: 0231/755-4111,
i.A. Jan C. Watzlawik
Technische Universität Dortmund 
Institut für Kunst und Materielle Kultur 
Seminar für Kulturanthropologie des Textilen
Emil-Figge-Str. 50
D-44227 Dortmund

Klagenfurt: Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit, Institut für Kulturanalyse

Donnerstag, 2. März 2017

Am Institut für Kulturanalyse der Fakultät für Kulturwissenschaften

der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt gelangt gem. § 99 UG

ehestmöglich eine Universitätsprofessur für Mehrsprachigkeit im vollen Beschäftigungsausmaß befristet auf 3 Jahre zur Besetzung.

Mit rund 10.000 Studierenden ist die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eine junge, lebendige und innovative Universität, die am Schnittpunkt zwischen alpiner und mediterraner Kultur – einer Region mit höchster Lebensqualität – liegt. Als staatliche Universität gemäß § 6 UG ist sie aus Bundesmitteln finanziert. Ihr Leitbild steht unter der Devise „Grenzen überwinden!“.

Gemäß ihrem zentralen Strategiedokument, dem Entwicklungsplan, gehören der wissenschaftliche Exzellenzanspruch bei Berufungen, vorteilhafte Forschungsbedingungen, gute Betreuungsrelationen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zu den vorrangig leitenden Grundsätzen und Zielen der Universität.

Die Professur wird an der Universität Klagenfurt neu eingerichtet. Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber soll den Bereich in seiner gesamten Breite mit einem oder mehreren der folgenden Schwerpunkte vertreten: Sprache als gesellschaftliches und politisches Feld, strukturelle Bedingungen der Sprachvermittlung und des -erwerbs, Sprachkontakt und sprachliche Varietäten, Sprachendidaktik, Transkulturalität.

 

> Aufgaben:

 

> -       Etablierung des Bereichs im Rahmen des Gesamtprofils von Universität, Fakultät und Institut u.a. durch Bündelung der bereits bestehenden Initiativen und Vorarbeiten

 

> -       Vertretung des Themenspektrums in Forschung und Lehre

>

> -       Abhaltung von Lehrveranstaltungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Studienrichtung Angewandte Kulturwissenschaft, den Lehramtsstudien sowie im Doktoratsstudium

 

> -       Mitwirkung im Universitätsmanagement und an der Weiterentwicklung des Instituts

 

> -       Betreuung von Abschlussarbeiten und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

 

> -       Kooperative Forschung und Zusammenarbeit mit den philologischen Studienrichtungen, den Lehramtsstudien und der Erziehungs- und Bildungswissenschaft sowie entsprechenden Einrichtungen in der Region

 

> -       Initiativen im Rahmen der LehrerInnenbildung

> Voraussetzungen:

 

> -     Qualifikation (einer Habilitation entsprechend) in einer für das Thema geeigneten Fachdisziplin (Sprachwissenschaft, Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philologien, Empirische Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie, Psychologie, Soziologie)

 

> -     Anschluss an die internationale Forschung zu Mehrsprachigkeit und Transkulturalität

 

> -     Facheinschlägige und international sichtbare Forschungs- und Publikationsleistungen

 

> -     Nachgewiesene einschlägige universitäre Lehrerfahrung und hochschuldidaktische Kompetenz

 

> -     Teamfähigkeit und Führungskompetenzen

 

> -     Aktive Kenntnisse in mehreren Sprachen

 

> -     Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (Fähigkeit, Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache abhalten zu können) und (Struktur-)-Kenntnisse wenigstens einer der folgenden Alpen-Adria-Sprachen: Italienisch, Friulanisch, Slowenisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch)

 

> Erwünscht sind:

 

> -     Kulturtheoretische Reflexion von Lehre und Forschung

 

> -     Erfahrungen in der internationalen Forschungskooperation

 

> -     Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von Drittmittel-Projekten

 

> -     Regionale Bezüge im europäischen Kontext, Interesse an Globalisierungsphänomenen

 

> -     Erfahrung mit interdisziplinären Studiengängen

 

> -     Kompetenz im Bereich Gender Mainstreaming und Diversity Management

Der Aufgabenbereich der Professur bedingt, dass die zukünftige Professorin / der zukünftige Professor den Arbeitsmittelpunkt nach Klagenfurt verlegt.

 

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal – insbesondere in Leitungsfunktionen – an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationen erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.

 

Die Bezüge sind Verhandlungsgegenstand. Das Mindestentgelt für diese Verwendung (A1 gem. Universitäten-Kollektivvertrag) beträgt derzeit € 68.500,– jährlich.

 

Neuerdings kann bei Berufungen nach Österreich für die ersten fünf Tätigkeitsjahre ein attraktiver Zuzugsfreibetrag gemäß Einkommensteuergesetz gewährt werden. Die Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.

 

Ihre Bewerbung, bestehend aus einem maximal fünfseitigen Pflichtteil (nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte www.aau.at/jobs<http://www.aau.at/jobs>), einem vollständigen Verzeichnis der Publikationen und Vorträge und der in den letzten fünf Studienjahren abgehaltenen Lehrveranstaltungen sowie allfälligen ergänzenden Unterlagen (z.B. Lehrveranstaltungsevaluierungen) richten Sie bitte bis spätestens 7. Mai 2017 per E-Mail an die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Büro des Senats, z.Hd. Frau Tomicich (sabine.tomicich@aau.at<mailto:sabine.tomicich@aau.at>). Die Übermittlung des o.g. Pflichtteils ist eine notwendige Bedingung für Ihre gültige Bewerbung. Für inhaltliche Fragen beachten Sie bitte die Allgemeine Informationsbroschüre für BewerberInnen (www.aau.at/jobs/information<http://www.aau.at/jobs/information>) oder wenden sich an den Vorsitzenden der Berufungskommission, Univ.-Prof. Dr. Klaus Schönberger (Tel. +43 463 2700 2011 oder klaus.schoenberger@aau.at<mailto:klaus.schoenberger@aau.at>).

Es besteht kein Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstehen.

Rattenberg: Leitung des Augustinermuseums

Mittwoch, 1. März 2017

Ausschreibung zur Leitung des Augustinermuseums Rattenberg
Das Augustinermuseum Rattenberg ist ein regionales Museum mit religiösem Schwerpunkt. Seine Sammeltätigkeit konzentriert sich vorwiegend auf religiöse Artefakte aus dem Tiroler Teil der Erzdiözese Salzburg. Das Museum wurde 1989 gegründet und am 1. Mai 1993 eröffnet.
Träger ist der Verein “Augustinermuseum Rattenberg – Kunstschätze aus Tirol”. Finanziell wird das Museum vom Land Tirol, der Erzdiözese Salzburg und der Stadt Rattenberg getragen.
Aufgrund des altersbedingten Ausscheidens des langjährigen Museumsleiters ist durch den Vereinsvorstand die Stelle der Leiterin/des Leiters des Augustinermuseums bis zum 1. April 2018 neu zu besetzen
Es wird erwartet, dass die Leiterin/der Leiter selbstständig die Betreuung und die weitere Entwicklung des Augustinermuseums übernimmt.

Ferner werden folgende Qualifikationen und persönliche Einstellungen vorausgesetzt:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium, Studienrichtung Kunstgeschichte, Geschichte, Volkskunde oder vergleichbare Fächer
  • Berufserfahrung in der Museumsarbeit, im Museums- Sammlungs- und Ausstellungsmanagement, möglichst eigene Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen und anderen Veranstaltungen (Vorträge, Führungen, Konzerte etc.)
  • Kompetenz und möglichst Erfahrung in der Personalführung und der betriebswirtschaftlichen Museumssteuerung
  • Erfahrung im Einwerben öffentlicher und privater Mittel sowie Erfahrung in Sponsoring, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
  • Grundsätzliche Aufgeschlossenheit für die religiöse Thematik und den kirchlichen Kontext des Augustinermuseums sowie profunde Kenntnis der regionalen und überregionalen Kunst- Kirchen- und Kulturgeschichte
  • Persönliche Kompetenzen wie Integrität, Offenheit, Kommunikationsvermögen, personale Autorität, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Engagement
  • Kooperationsbereitschaft mit dem Verein und seinen Trägerinstitutionen (Erzdiözese Salzburg, Kulturabteilung des Landes Tirol) sowie des Bundesdenkmalamtes
  • Kooperationsbereitschaft mit der Stadt Rattenberg, insbesondere bei deren Kulturveranstaltungen sowie Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben im Stadtmarketing
  • Konzeptionelle Fähigkeiten, Organisationsstärke und Kompetenzen in der strategischen Planung für das Museum
  • Fundierte EDV-Kenntnisse und Aufgeschlossenheit gegenüber den Neuen Medien
  • Bereitschaft zu Dienstreisen, Wochenenddiensten und Diensten außerhalb der regulären Dienstzeiten

Darüberhinaus ist der Besitz eines Führerscheins und eines eigenen Fahrzeuges unbedingte Voraussetzung

Die Stelle ist unbefristet zu besetzen. Dienstgeber ist der Verein “Augustinermuseum Rattenberg”. Die Entlohnung erfolgt nach dem Lohnschema der Erzdiözese Salzburg, Gehaltsgruppe VI. Vordienstzeiten können bei der Einstufung angerechnet werden. Im Übrigen gilt das Österreichischen Angestelltengesetz in der jeweils gültigen Fassung.
Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Lichtbild und Zeugniskopien senden Sie bitte bis zum 30. Juni 2017 an: hermann.drexel@augustinermuseum.at oder an Augustinermuseum Rattenberg, Klostergasse 95, A – 6240 Rattenberg. Ansprechpartner für Rückfragen: Dr. Hermann Drexel, 0043-699-19710929.
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen nicht zurückgesandt, sondern nach gegebener Zeit gemäß den Datenschutzbestimmungen vernichtet werden.